Berg: Anhaltesignale missachtet und Unfälle gebaut

Foto: ©Stefan Körber/stock.adobe.com Symbolbild

BERG/BAB A9. Die Hofer Autobahnpolizei wurde am Sonntag, kurz nach 16 Uhr, davon verständigt, dass auf der A 9, kurz vor der Anschlussstelle Berg/Bad Steben in Fahrtrichtung München auf der linken Fahrspur ein totes Tier liegen soll und dies eine Gefahr für andere Autofahrer darstelle.


Die Beamten fuhren in Rudolphstein auf die A9 auf und bremsten den Verkehr in Richtung München an der gemeldeten Stelle bis zum Stillstand ab. Dabei nutzten sie alle Signalgeber am Streifenwagen, inklusive des nach hinten wirkenden Schriftzuges „nicht überholen“.

Obwohl nun der Verkehr komplett stand und die Beamten gerade auszusteigen wollten, um die Gefahr zu beseitigen, scherte ein 32-jähriger Autofahrer aus Polen nach links aus und wollte am Streifenwagen vorbeifahren. Dies bemerkte ein nachfolgender Mann aus Berlin zu spät, der ebenfalls die Zeichen der Polizei missachtete und an den stehenden Fahrzeugen samt Streifenwagen vorbeifahren wollte. Der 70-jährige Berliner fuhr dabei in das Heck des Polen. Der Auffahrer wurde durch den Anstoß verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von über 20.000 €.

Noch während die Polizisten das tote Tier entfernt hatten und dann den Auffahrunfall an der mit Lampen und Verkehrszeichen abgesicherten Einsatzstelle aufnahmen, krachte es erneut. Ein 55-jähriger Skodafahrer überfuhr eine Blitzleuchte der Polizei, die dadurch komplett zerstört wurde. Hier beträgt der Schaden knapp 500 €.