A93: Libyer mit gefälschten Dokumenten unterwegs

Symbolbild Bundespolizei

A93/THIERSHEIM. Am Montagnachmittag, 26. August, kontrollierten die Fahnder der Selber Bundespolizei am Rasthof in Thiersheim einen libyschen Staatsangehörigen. Er befand sich in einem Fernreisebus und wies sich mit gültigen italienischen Dokumenten aus.


Das nervöse Verhalten des 28-Jährigen veranlasste die Beamten, neben den ausgehändigten Dokumenten, auch das Gepäck des Mannes näher unter die Lupe zu nehmen. Dabei entdeckten sie einen libyschen Reisepass mit abweichenden Personalien.

Die anschließende Überprüfung dieser Personaldaten im polizeilichen Fahndungssystem erklärte auch rasch die besondere Nervosität des Reisenden. Der Libyer war bereits von der Bundespolizei in Rosenheim wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des illegalen Aufenthalts angezeigt worden.

Damit endete in Thiersheim auch seine geplante Weiterreise nach Berlin. Er wurde nach Abschluss der grenzpolizeilichen Sachbearbeitung mit einer Strafanzeige wegen mittelbarer Falschbeurkundung und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz belegt und schriftlich aufgefordert Deutschland unverzüglich wieder zu verlassen und nach Italien zurückzukehren.