Pegnitz: Kleintransporter kracht auf Sattelzug

Foto: Markus Roider

A9/PEGNITZ. Relativ glimpflich endete am Freitagvormittag ein Verkehrsunfall auf der A9 bei Pegnitz.


Bereits gegen 8 Uhr kam es zu einem Stau zwischen Pegnitz und Trockau, nachdem ein Lastwagen in der Baustelle liegen geblieben ist. Im Rückstau kam es dann auf Höhe der Raststätte Pegnitz zum Unfall. Der 20-jährige Fahrer eines Kleintransporters krachte ungebremst in das Heck eines Lastwagen, der mit Warnblinker auf der rechten Spur stand. „Im Spiegel sah ich ihn noch, dann krachte es“, sagte der Brummifahrer (41). Beim Aussteigen alarmierte er sofort die Rettungskräfte, ging vom Schlimmsten aus. „Ich dachte da kommt keiner mehr raus“.

Doch der 20-Jährige konnte eigenständig aussteigen und wurde offenbar nur leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn zur Kontrolle ins Krankenhaus. Einen Beifahrer hatte der junge Mann nicht an Bord, für ihn wäre wohl jede Hilfe zu spät gewesen. Darüber waren sich die Rettungskräfte einig.

Der Gesamtschaden wird mit etwa 40.000 Euro beziffert. Während der Bergungsarbeiten war nur die linke Fahrspur frei, der Verkehr staute sich zeitweise bis Weidensees zurück. Auch die Bundesstraße 2 war hoffnungslos überlastet. Der Verkehr staute sich bis Neudorf zurück.

Foto: Markus Roider
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