Kulmbach: Defekte Spülmaschine setzt Küche in Brand

Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus im Ängerlein in Kulmbach: Die Feuerwehr setzte dabei auch die Drehleiter und Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutz ein. Foto: Melitta Burger

KULMBACH.  Rund 40 Feuerwehrleute hatten ein Feuer in einem Haus im Ängerlein schnell im Griff. Die Einsatzkräfte retteten auch eine Katze. Die Polizei spricht von 30 000 Euro Sachschaden.


Bei einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus im Ängerlein in Kulmbach ist am Dienstagabend Sachschaden in Höhe von mindestens 30 000 Euro entstanden, schätzt die Polizei. Glücklicherweise nicht bewahrheitet hat sich die Befürchtung, dass sich in dem völlig verrauchten Gebäude noch zwei Menschen aufhalten könnten. Feuerwehrleute retteten, während sie nach den Bewohnern suchten, aber die Katze der Familie. Das Tier wäre wohl umgekommen, wenn die Einsatzkräfte es nicht gefunden hätten.
Es war kurz vor 19 Uhr, als Rettungssanitäter des Kulmbacher BRK bemerkten, dass aus dem Haus im Ängerlein Rauch drang. Sofort verständigten die Sanitäter die Leitstelle. Die hob die Alarmierungsstufe sofort an, als der Verdacht laut wurde, dass sich noch Menschen in dem Haus befinden könnten. Kreisbrandmeister Yves Wächter wurde ebenfalls zum Brandort gerufen. Die gesamte Feuerwehr Kulmbach rückte aus, dazu die Feuerwehr aus Ködnitz und auch die Wehr aus Untersteinach. Auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt sowie der Einsatzleiter des Rettungsdienstes waren alarmiert worden. Die Straße am Ängerlein war wegen der Löscharbeiten und des Feuerwehreinsatzes vollkommen gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr örtlich um.
Die Brandursache war schnell gefunden: In der Küche, die zur Privatwohnung in dem Haus gehört, hatte eine defekte Spülmaschine erst einen Schmorbrand und dann Feuer ausgelöst. Die Küche musste, um ein erneutes Auflodern des Feuers zu verhindern, teilweise demontiert werden, berichtete Yves Wächter. Die Spülmaschine, von der das Feuer ausgegangen war, trugen Einsatzkräfte ins Freie. Die Küche wurde nach Aussagen der Polizei schwer beschädigt. Rauch und Ruß sind aber in alle Räume gedrungen.
Für die unmittelbaren Löscharbeiten im Gebäude waren drei Atemschutztrupps eingesetzt, vier weitere wurden als Reserve vorgehalten. Auch die Drehleiter der Kulmbacher Feuerwehr war im Einsatz, unter anderem um mit Hilfe einer Wärmebildkamera zu überprüfen, wo eventuell noch Glutnester waren.
Die Besitzerin des Hauses war zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause. Sie erlebte eine böse Überraschung, als sie zurückkehrte.