Hauptbahnhof Nürnberg: Rucksackdieb verfolgt und gestellt

Symbolbild: Bundespolizei

NÜRNBERG. Ein dreister Dieb hat im Nürnberger Hauptbahnhof einen Rucksack aus der Regionalbahn mitgehen lassen. Nur kurz darauf konnte der Mann festgenommen werden.


Am Sonntagnachmittag (9. Juni) entwendete ein 24-jähriger US-Amerikaner aus einer abfahrbereiten Regionalbahn am Gleis 5 den Rucksack eines 52-jährigen Deutschen. Als der Geschädigte den Diebstahl bemerkte, stieg er mit zwei Begleitern aus dem Zug und machte sich auf die Suche nach Dieb und Rucksack. Lange brauchten die drei nicht zu suchen, der Übeltäter stand in der Bahnsteigunterführung und durchsuchte den Rucksack.

Der Eigentümer fackelte nicht lange und nahm den Rucksack wieder an sich. Als die beiden Begleiter den Dieb zur Rede stellten, schlug dieser mit Fäusten auf die Männer ein und gab Fersengeld. Weit kam der Fliehende aber nicht, denn ein beherzter Reisender erkannte die Situation und hielt den Langfinger fest. Dieser konnte sich zwar losreißen, lief jedoch einer Streife des bahneigenen Sicherheitsdienstes in die Arme.

Der DB-Sicherheit gelang es schließlich, den Täter bis zum Eintreffen der Bundespolizei festzuhalten. Die beiden Begleiter des Diebstahlsopfers wurden durch die Schläge des Diebes leicht verletzt, bedurften aber keiner ärztlichen Behandlung. Die Bundespolizei leitete gegen den Amerikaner ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Diebstahls ein.

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