Polizeibeamte und Passanten reanimieren erfolgreich einen Mann

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REGENSBURG. Gestern Nachmittag bemerkte eine Streife des Einsatzzuges Regensburg eine leblose Person an einer Bushaltestelle in der Albertstraße. Gemeinsam mit zwei Passanten führten sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Reanimation durch. Der Mann kam wieder zu Bewusstsein und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.


Gestern Nachmittag, 06.05.2019, gegen 16.00 Uhr, fuhr eine Streifenbesatzung des Einsatzzuges Regensburg (Teileinheit der Operativen Ergänzungsdienste Regensburg) im Bereich der Albertstraße Streife. Sie bemerkten an einer Bushaltestelle eine leblose Person und eilten dieser sofort zur Hilfe. Parallel dazu wurden sie von der Einsatzzentrale über denselben  Sachverhalt informiert.

Nachdem die Person, ein 52-jähriger wohnsitzloser Regensburger, das Bewusstsein nicht wieder erlangte und ein Puls nicht fühlbar war, begannen die Beamten umgehend mit der Reanimation. Zwei Passanten, welche Angehörige von Hilfsorganisationen und entsprechend ausgebildet sind, beteiligten sich ebenso aktiv an den Wiederbelebungsmaßnahmen.

Der eintreffende Rettungsdienst führte die Maßnahmen der Ersthelfer fort. Diese zeigten bereits zu dieser Zeit ihre Wirkung. Der Mann kam zu Bewusstsein und wurde im Anschluss in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ursache für den lebensbedrohlichen Zustand dürfte, ersten Ermittlungen zufolge, auf eine Intoxikation zurückzuführen sein.