Maisel’s Weißbierfest: Eine Party für die ganze Region

Der Aufbau ist im vollen Gange: Ein Blick auf das Gelände zwischen der Konzerthalle und dem Festzelt. Foto: Vanessa Lutz

BAYREUTH. Edwin Bauer hält in diesem Jahr zum ersten Mal das Zepter in der Hand und organisiert das Maisel’s Weißbierfest. Er selbst sei aber schon ein „alter Hase“ und noch nicht allzu nervös: „Ich habe schon seit 25 Jahren mitgeholfen und den Fun Run organisiert. Wir liegen aktuell gut im Zeitplan.“


Zwei Wochen dauere der Aufbau, ab 6 Uhr morgens werde meistens losgelegt. 100 bis 120 Mitarbeiter der Brauerei werden beim Fest mit anpacken, sogar Familienmitglieder, „alle helfen gerne mit.“ Trotzdem gehe aber der normale Betrieb, die Abfüllung und das Museum weiter.

Eine Neuerung wird es geben: Das Gelände. Alles spielt sich nun zwischen der Konzerthalle und in Richtung des Herzogkellers ab. Aus praktischen Gründen, wie Bauer sagt, denn „es müssen nicht mehr so viele Fässer umgelagert werden.“ Und damit sich nichts staut, gibt es einen Rundweg. Überall finden Sicherheitskontrollen statt, „Taschen, die größer als ein Din A 4-Blatt sind, sind nicht erlaubt.“ Alles soll reibungslos und friedlich ablaufen, wenn unter anderem Mickie Krause, The Temptations, Laith Al-Deen und die Troglauer für Stimmung sorgen.

„Es bewegt mich jedes Jahr aufs Neue“, sagt Bauer. Besonders sei für ihn aber immer der Tagesabschluss: „Auf einmal stehen da 100 Leute, vom Chef bis zum Azubi hat jeder einen Besen in der Hand und macht zusammen sauber.“ Es soll ein Fest für die Bayreuther werden, „ein Danke für die Treue.“