Zoll stellt am vergangenen Wochenende neun unerlaubte Einreisen, einen Haftbefehl und Verstoß gegen das Waffengesetz aus

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SELB. Neun unerlaubt eingereiste Personen, ein vollstreckter Haftbefehl und ein verbotener Wurfstern beschäftigten die Selber Bundespolizisten am vergangenen Wochenende.


 

Die von den Bundespolizisten und ihren Kooperationspartnern festgestellten unerlaubt eingereisten Personen im Alter von 20 bis 40 Jahren aus Syrien, Pakistan, USA, Somalia, Russland und dem Kosovo wurden in internationalen Reisebussen auf der Bundesautobahn A 9 und der grenzüberschreitenden Bundesstraße 303 entdeckt. Alle kontrollierten Personen konnten die für Deutschland erforderlichen Reisedokumente nicht vorweisen.

Nach Abschluss der grenzpolizeilichen Sachbearbeitung wurden die unerlaubt eingereisten Personen in die Anker-Einrichtung Oberfranken nach Bamberg weitergeleitet oder durften mit einer Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz im Gepäck, die Dienststelle wieder verlassen.

Ein mit Haftbefehl gesuchter 36-jähriger Albaner konnte am Freitagnachmittag die von der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen unerlaubter Einreise verhängte Geldstrafe in Höhe von 360 Euro bezahlen und so 29 Tage Gefängnis abwenden. Im Kofferraum eines 20-jährigen Deutschen entdeckten die Fahnder bereits am Freitagvormittag unmittelbar nach der Einreise aus Tschechien einen verbotenen Wurfstern. Dieser wurde sichergestellt und eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz eingeleitet.