Schwerer Verkehrsunfall auf der A9

Foto: Feuerwehr Lauf

LAUF AN DER PEGNITZ/FEUCHT. Gestern Nachmittag (09.04.2019) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der A 9 zwischen der Anschlussstelle Lauf und dem Autobahnkreuz Nürnberg. Eine Person wurde schwer verletzt.


Gegen 13:45 Uhr hatte sich in Fahrtrichtung München ein Stau gebildet. Ein 39-jähriger Lkw-Fahrer hatte aus noch nicht geklärter Ursache das Stauende übersehen und war mit seinem 12-Tonner auf einen Sattelzug aufgefahren. Der 60-jährige Fahrer des Sattelzuges wurde beim Aufprall leicht verletzt. Der 39-Jährige wurde beim Zusammenstoß in seinem Lkw eingeklemmt und musste von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Lauf aus seinem Fahrzeug geborgen werden.

Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt etwa 45.000 Euro. Zur Rettung des Verletzten wurde die Fahrbahn in Richtung München kurzzeitig komplett gesperrt.

Weitere Meldungen der Autobahnpolizei 

Am Dienstagmittag musste ein Kraftfahrer aus Polen seinen Sattelzug auf der A 9 in Fahrtrichtung München abbremsen, da sich der Verkehr kurz vor dem Parkplatz Brunn staute. Der nachfolgende 22-jährige Autofahrer bemerkte jedoch den fast stehenden Sattelzug vor ihm zu spät und fuhr mit seinem Mercedes frontal auf den Sattelauflieger auf. Der Mercedes war mit vier weiteren Insassen besetzt. Aufgrund deren Verletzungen ist davon auszugehen, dass diese nicht angeschnallt waren. Sie wurden mit teils schweren Verletzungen in die Kliniken Nürnberg-Süd bzw. Erlangen verbracht. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Schwaig und die Autobahnmeisterei Fischbach waren zur Reinigung sowie zur Absicherung der Unfallörtlichkeit vor Ort. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Erhebung einer hohen Sicherheitsleistung von dem jungen Fahrzeugführer aus Albanien an. Der Sachschaden wird auf rund 8.000,- Euro geschätzt.

Am Dienstagmorgen verursachte ein bislang noch unbekannter Verkehrsteilnehmer am Ende der Baustelle auf der A 6 bei Schwabach in Fahrtrichtung Heilbronn einen Sachschaden von rund 800,- Euro. Der Verursacher geriet dabei in der nach links verlaufenden Verschwenkung nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte zwei am Fahrbahnrand stehende Warnbaken samt Leuchten. Er fuhr danach einfach weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Verkehrspolizei Feucht bittet nun um Hinweise zum Unfallflüchtigen unter der Rufnummer 09128/9197-114. Vielen Dank!

In der Nacht auf Mittwoch wurde an der Anschlussstelle NürnbergLangwasser ein Ford Transit mit Anhänger kontrolliert. Hierbei konnte der Fahrer lediglich die Fahrerlaubnis der Klasse B vorlegen, für das Gespann wäre jedoch mindestens die Klasse BE nötig gewesen. Der aus Rumänien stammende Fahrer musste aufgrund des Verstoßes eine Sicherheitsleistung zahlen. Der Fahrzeughalter befand sich ebenfalls mit im Fahrzeug. Auch von ihm wurde eine Sicherheitsleistung wegen der Ermächtigung als Halter zum Fahren ohne Fahrerlaubnis einbehalten.