In der prallen Sonne geparkt: Hund aus überhitztem Auto gerettet

Fotos: Markus Roider

PEGNITZ. Ein kleiner weißer Malteser namens Moritz war in der Pegnitzer Raumersgasse in der Mittagshitze in einem Auto eingesperrt. Der Hund gehört einer Frau aus dem südlichen Landkreis Bayreuth. Die Polizei rückte aus, um das Tier aus dem überhitzten Auto zu befreien.


Die Halterin ist am Ostermontag in die Kirche gegangen und hat währenddessen ihren Hund im Fahrzeug eingesperrt. Sie ließ an Fahrer- und Beifahrerseite das Fenster einen kleinen Spalt weit offen. Das Fahrzeug, das zu Beginn im Schatten gestanden hatte, heizte sich schließlich in der Mittagssonne auf und stand schlussendlich in der prallen Sonne.

 

Passanten wurden schließlich auf den Hund aufmerksam und alarmierten die Polizei. Parallel wurden privat auch Angehörige der Feuerwehr Pegnitz informiert, die intern in der Kirche die Hundehalterin ausfindig machen konnten. Kurz nach Eintreffen der Polizei ist die Hundehalterin entsetzt zum Auto geeilt.

Die Beamten nahmen ihre Personalien auf und die Dame bekam anschließend eine Ansprache. Sie konnte den Hund aus dem Auto holen, der zu diesem Zeitpunkt bereits stark hechelte.

Dem Hund geht es den Umständen entsprechend gut.

Polizei und Feuerwehren weisen in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass man bei  diesen Temperaturen weder Menschen noch Tiere im Fahrzeug belassen soll! Auch wir berichteten in der Vergangenheit von Fällen, in denen das Fahrzeug in der prallen Sonne zu einer Gefahr wurde und wagten sogar einen Selbsttest (hier).

Reporter im Selbstversuch: Wie lange hält man es im aufgeheizten Auto aus?