Hoher Schaden nach Wohnhausbrand in Bayreuth

Foto: Reporter24/Sven Lutz

BAYREUTH. Geschätzte 100.000 Euro Sachschaden entstand am Donnerstagabend bei dem Dachstuhlbrand eines Reihenhauses im Bayreuther Stadtteil Saas. Ein daran angebautes Anwesen wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise erlitt niemand Verletzungen. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen aufgenommen.


Mehrere Zeugen wählten gegen 18 Uhr den Notruf, als sie das Feuer im oberen Bereich des Anwesens im Erikaweg entdeckten. Nur wenig später waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei am Brandort. Die Bewohner des Reihenmittelhauses waren zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht vor Ort. Polizeibeamte brachten die unmittelbaren Nachbarn sicherheitshalber aus den Gebäuden.

Wie der Stadtbrandrat Ralph Herrmann am Abend vor Ort im Gespräch mit unserer Zeitung sagt, hätten die Flammen bereits aus dem Dach des Reihenhauses im Erikweg geschlagen, als der Löschzug der Ständigen Wache als Erster an der Brandstelle eintraf. Die Feuerwehr alarmierte schnell weitere Kräfte an die Brandstelle und kämpfte nach Herrmanns Angaben mit rund 50 Kräften gegen die Flammen.

Trotz der schnellen und umfassenden Löscharbeiten konnten die Feuerwehreinsatzkräfte nicht verhindern, dass der Dachstuhl zum großen Teil abbrannte. Feuerwehrmänner rissen Teile der Dämmung, die bereits Feuer zu fangen drohte, heraus und entsorgten sie wie weitere Gegenstände aus dem Dachboden übers Dach nach unten. Nach ersten Erkenntnissen entstand zudem an einem der direkt angebauten Anwesen, ebenfalls im Dachbereich, ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Beamte des Kriminaldauerdienstes kamen vor Ort und übernahmen die Ermittlungen zur derzeit noch unklaren Ursache des Feuers.

Foto: Reporter24/Sven Lutz

Das Feuer konnte innerhalb einer guten Dreiviertelstunde von den Eisatzkräften der Feuerwehr gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten werden sich allerdings noch über Stunden hinziehen, sagt Herrmann. „Was jetzt noch raucht, ist Wasserdampf. Bis 21 Uhr werden wir sicher noch beschäftigt sein. In der Nacht kommt dann die Brandnachschau“, sagt Herrmann.