Ausgiebiger Waldbrand im Landkreis Hof

Archivfoto: Feuerwehr

OBERFRANKEN. Die angekündigte Luftbeobachtung zur Verhütung von Waldbränden, konnte heute Nachmittag einen kleinen Erfolg feiern. Auch wenn dennoch ein größerer Stück Wald in Flammen stand, ein Ausbreiten konnte durch den massiven Einsatz der Feuerwehr verhindert werden.


Rund 2.500 Quadratmeter Wald stand am Nachmittag gegen 15 Uhr in Flammen. Dabei handelte es sich um den Bereich an der Landkreisgrenze Hof/Kronach. Die Bayerische Luftrettungsstaffel bemerkte den Rauch und alarmierte über die Leitstelle entsprechendes Bodenpersonal. Zahlreiche Wehren aus den beiden Landkreisen rückten an um die Flammen zu bekämpfen.

Dabei kämpften die Retter gleich gegen mehrere Gegner. Zunächst dauerte es fast 15 Minuten nach dem Eintreffen, bis der Brandherd gefunden werden konnte. Dann mussten bei hohen Temperaturen Ausrüstung und Schlauchleitungen in den dichten Wald gebracht werden. Hinzu kam auch noch Wind, der nicht nur das Feuer immer wieder neu entfachte, sondern es bestand auch die Gefahr von Funkenflug, der andernorts weitere Brände entfachen kann.

Neben Landwirten und mehr als 150 Feuerwehrleuten waren auch Waldarbeiter im Einsatz. Mit entsprechenden Baggern haben sie Erde abgetragen und umgeschichtet. Am frühen Abend waren die Brände dann unter Kontrolle.

 

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