Meist Brummifahrer die Verursacher: Auffahrunfälle in Serie auf der A 3

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A 3. Am heutigen Dienstag den 26.03.19, kam es auf der A 3 im Bereich der Anschlussstelle Nürnberg Nord, bzw. zwischen den Anschlussstellen Behringersdorf und Heroldsberg, zu einer regelrechten Serie von Auffahrunfällen, bei der in der Hauptsache die Fahrer von Lastkraftwagen als Verursacher ausgemacht wurden.




Unfallursächlich ist in allen Fällen die Unaufmerksamkeit und zu geringer Abstand der jeweiligen Unfallfahrer. Die Auffahrunfälle ereigneten sich allesamt jeweils am Stauende, auf dem Fahrstreifen in Richtung Frankfurt. Der ursprüngliche Stau ging wie fast täglich von der Autobahnbaustelle am Kreuz Fürth/Erlangen aus.

Der erste Unfall ereignete sich um 09.32 Uhr. Hierbei fuhr ein Sattelzug ungebremst in den vor ihm stehenden Sattelzug, welchen er wiederum auf den davor Stehenden schob. Der Unfallfahrer verletzte sich leicht und wurde deswegen in die Chirurgie Erlangen verbracht. Die Feuerwehr Heroldsberg und die Autobahnmeisterei kümmerten sich um die ausgelaufenen Betriebsstoffe. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 50.000 Euro. Zwei der drei Sattelzugmaschinen mussten abgeschleppt werden. An dieser Unfallstelle war während der Bergung und der Unfallaufnahme lediglich der linke der drei Fahrspuren frei.




Der zweite Auffahrunfall ereignete sich ebenfalls am Stauende um 09.45 Uhr. Hierbei übersah ein Skodafahrer den vor ihm stehenden VW Bus und krachte in dessen Heck. Die beiden Fahrer blieben unverletzt. Die Fahrzeuge konnten demoliert ihre Fahrt nach Auflösung des Staus fortsetzten. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 2500 Euro.




Nicht ganz so glimpflich endete der dritte Unfall um 10.00 Uhr. Hierbei fuhr der 47-jährige ukrainische Fahrer mit seinem polnischen Sattelzug ungebremst, mit mindesten 80 km/h, in den vor ihm stehenden Pkw. Der Pkw wurde durch den Aufprall am Heck total zerstört und auf den vor ihm stehenden Lkw-Anhänger gestoßen. Von dort wiederum wurde der Pkw glücklicherweise abgewiesen und über alle drei Fahrspuren in die betonierte Mittelschutzplanke geschleudert. Die 48-jährige Fahrerin erlitt mittelschwere Verletzungen und musste durch die Feuerwehr aus ihrem Fahrzeugwrack geborgen werden. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 65.000 Euro. Der Verkehr musste über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Fahrbahn wurde um 15.00 Uhr wieder gänzlich für den Verkehr freigegeben.