Zu schnell in den Urlaub: Fast 700 Verkehrssünder auf der A 9

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A9 / BAYREUTH. Vor der Einhausung Bayreuth stellte am Samstag die Verkehrspolizei Bayreuth ihr Geschwindigkeitsmessgerät auf. Gleichzeitig standen Beamte bereit, die besonders schnelle Fahrer gleich anhielten. Ob man die 64 angehaltenen Fahrer als Erfolg werten soll, ist fraglich.




Statt gemütlich in den wohlverdienten Urlaub zu fahren, rasten fast 700 Fahrzeugführer zu schnell an der Messstelle vorbei. Bei erlaubten 100 km/h fuhr ein 25-jähriger Pole mit seinem BMW mit 185 km/h Richtung Süden. Auch er wurde am Parkplatz Sophienberg angehalten. Vor Ort wurde seine Kreditkarte mit 1263,50 Euro belastet. Wenn er aus dem Urlaub zurückkehrt, erwartet ihn im heimischen Briefkasten noch ein Fahrverbot von drei Monaten.




Zudem stellten die Verkehrspolizisten noch einen Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz, fanden bei einem Beifahrer Marihuana und eine Fahrzeugführerin fuhr trotz eines Fahrverbotes schon wieder zu schnell.

Insgesamt durchfuhren 12500 Fahrzeuge in fünf Stunden die Radarkontrolle. Davon erhalten zusätzlich zum Bußgeld 23 Fahrer ein Fahrverbot von mindestens einem Monat.







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