Trotz Einreiseverbot im Zug nach Deutschland: Bundespolizei schnappt türkische Familie

Symbolbild: Bundespolizei

FREILASSING. Am Dienstag (5. Februar) haben Bundespolizisten am Bahnhof Salzburg ein türkisches Ehepaar mit zwei Kindern aufgegriffen. Die Familie wollte ohne die erforderlichen Dokumente und trotz eines bestehenden Einreiseverbots nach Deutschland reisen. Die Beamten konnten somit eine unerlaubte Einreise verhindern.





Am Dienstag haben Fahnder der Bundespolizei Freilassing bei den vorgelagerten Grenzkontrollen am Bahnhof Salzburg mehrere Einreisezüge in Richtung Deutschland kontrolliert. Am Nachmittag nahmen die Beamten unter anderem einen Meridian-Zug unter die Lupe, in welchem sich eine vierköpfige Familie befand.

Bei der Überprüfung händigten die vier Türken österreichische Asylkarten aus, die allerdings nicht zur Einreise nach Deutschland berechtigen. Der Mann, seine Frau und die beiden Kinder mussten den Zug zusammen mit den Bundespolizisten verlassen und den Beamten in den Dienstraum der Bundespolizei im Bahnhof Salzburg folgen.




Die Ermittlungen der Freilassinger Bundespolizei ergaben, dass die Familie im Oktober vergangenen Jahres bereits im Raum Kempten unerlaubt nach Deutschland eingereist war. Damals schob sie die Bundespolizei nach Österreich zurück.

Seitdem besteht gegen die Familie ein Einreiseverbot für die Bundesrepublik Deutschland. Auch am Dienstag endete der erneute illegale Einreiseversuch erfolglos. Die Bundespolizei Freilassing zeigte das türkische Ehepaar an und übergab die gesamte Familie an die österreichischen Behörden.







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