Polizei ermittelt Tatverdächtigen nach Diebstahl in Bordell

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NÜRNBERG. Im Juni 2018 brachte ein damals unbekannter Täter eine Prostituierte um ihren Liebeslohn. Anhand seines genetischen Fingerabdrucks konnte die Kriminalpolizei Nürnberg zwischenzeitlich einen Tatverdächtigen identifizieren.





Die Prostituierte und ihr Kunde waren sich in einem Bordell an der Frauentormauer einig geworden. Nach Übergabe des Liebeslohns kam es zum Geschlechtsakt. Da dieser jedoch kürzer ausfiel als vereinbart, forderte der Freier anschließend Anteile des gezahlten Betrags zurück. Als sich die 32-Jährige darauf nicht einlassen wollte, wurde der Unbekannte rabiat. Er nahm das Geld sowie eine Flasche Schnaps an sich und bahnte sich anschließend gewaltsam den Weg in die Freiheit.




Die Prostituierte erlitt bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen, konnte jedoch nicht verhindern, dass der Mann zunächst unerkannt entkam. Allerdings stellten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte am Tatort eine Bierflasche sicher, die der Freier an diesem Abend mitgebracht und dort zurückgelassen hatte. An der Flasche konnte die Kriminalpolizei DNA-Spuren sichern, die die Ermittler auf die Spur eines 22-jährigen Mannes brachten. Dieser muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen räuberischen Diebstahls und Körperverletzung verantworten.







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