Nach Messerattacke in Nürnberg: Polizei nimmt Iraker (25) fest

Fotos: Andy Eberlein

NÜRNBERG. Wie berichtet, kam es in den heutigen Morgenstunden (17.02.2019) zu einem Messerangriff auf eine Passantin im Stadtteil Bärenschanze. Zwischenzeitlich nahmen Einsatzkräfte der Polizei einen dringend Tatverdächtigen fest.




Ein zunächst unbekannter Täter hatte gegen 05:00 Uhr eine 21-jährige Frau in der Fürther Straße mit einem Messer attackiert und verletzt. Nach der Tat flüchtete der Angreifer.

Bereits kurz nach der Tat fahndete ein Großaufgebot der Polizei nach dem flüchtigen Messerangreifer. Die intensive Fahndung erstreckte auch auf umliegende Stadtteile. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei einen 25-jährigen Iraker festnehmen. Er gilt als dringend tatverdächtig. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte gegen den Festgenommenen Haftantrag wegen versuchten Mordes.

Gebiet war weiträumig abgesperrt

(Stand 10:20 Uhr): Unser Reporter ist derzeit vor Ort. Der verlorene Schuh befindet sich aktuell zur kriminaltechnischen Untersuchung auf DNA bei der Polizei. Im Nahbereich des Tatorts suchen Polizeibeamte weiterhin nach Spuren. Noch immer ist der Bereich weiträumig abgesperrt, die Straße kurz vor dem Amtsgericht ist kurzzeitig auf eine Spur verengt. Der Fußgängerbereich ist komplett gesperrt.




Ohne erkennbaren Anlass verletzt

Die 21-jährige Frau war mit einer Bekannten gegen 5:00 Uhr in der Fürther Straße unterwegs. Dort wurde sie in der Nähe des Amtsgerichts ohne erkennbaren Anlass von einem Mann mit einem Messer angegriffen und verletzt. Dem Unbekannten gelang nach einer Rangelei mit der Begleiterin der angegriffenen Frau unerkannt die Flucht.




Die Polizei fahndete mit zahlreichen Einsatzkräften im Bereich rund um den Tatort. Die Fahndungsmaßnahmen wurden unter anderem von einem Polizeihubschreiber unterstützt. Zwischenzeitlich waren auch mehrere Diensthunde der Polizei an der Suche nach dem Täter beteiligt.

Die 21-jährige Frau befindet sich derzeit zur ärztlichen Behandlung in einem Krankenhaus. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht keine Lebensgefahr.




 







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