Hohe Geldstrafen für Brummi-Fahrer


BAB 3 UND 9. Bei der Kontrolle mehrerer Lkw-Fahrer durch Beamte der Schwerverkehrsgruppe der Verkehrspolizei fielen gestern Abend zwei aufsehenerregende Fälle auf.




Bei der Kontrolle eines 54-jährigen Griechen, der mit einem bulgarischen Sattelzug auf der A 9 unterwegs war, wurden kurz nach 20.00 Uhr am Parkplatz Offenbau bei der Auswertung der Daten des Kontrollgeräts massive Verstöße gegen die durch das Fahrpersonal einzuhaltenden Ruhezeiten festgestellt, außerdem hatte der Kraftfahrer sein Kontrollgerät nicht ordnungsgemäß bedient. Erst nach einer Bezahlung einer Sicherheitsleistung von 800 Euro für die Ordnungswidrigkeiten nach dem Fahrpersonalgesetz konnte der Grieche seine Fahrt fortsetzen.




Annähernd denselben Betrag musste kurz nach 23.00 Uhr ein bosnischer Kraftfahrer bei der Polizei abgeben, da bei einer Kontrolle am Parkplatz Ludergraben an der A 3 festgestellt worden war, dass der 40-Jährige seit etwa 3 Stunden im Kontrollgerät die Fahrerkarte eines nicht anwesenden Kollegen eingelegt hatte und auf diese Weise auf eine Gesamtlenkzeit von knapp 14 Stunden am gestrigen Dienstag gekommen war. Zulässig sind maximal 10 Stunden. Den Bosnier erwartet ein Strafverfahren wegen Fälschung beweiserheblicher Daten im Zusammenhang mit diversen Verstößen nach dem Fahrpersonalgesetz. Außerdem wurde die Einbringung einer entsprechenden Tagesruhezeit angeordnet.







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