Gartenhütte in Mainleus niedergebrannt: Flammen bedrohten Wohnhaus

Foto: Feuerwehr Mainleus

MAINLEUS, LKR. KULMBACH. Der Brand einer Gartenhütte sorgte Samstagnacht im Gemeindegebiet für Aufsehen. Ein Übergreifen des Feuers auf ein Wohnhaus konnte die Feuerwehr glücklicherweise verhindern.





Gegen 22.45 Uhr bemerkten Anwohner das Brennen eines Schuppens auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses in der Peter-Beck-Straße. Bei Eintreffen der ersten Polizeistreife drohten die aus dem Häuschen schlagenden Flammen auf das nahegelegene Wohnhaus überzugreifen. Dem rechtzeitigen Einsatz der Feuerwehr Mainleus war es zu verdanken, dass das Hauptgebäude unbeschädigt blieb.

Noch während der Anfahrt sah Einsatzleiter Christoph Zimmermann die Flammen über die Wohnhäuser schlagen. Das in Vollbrand stehende Gartenhaus drohte auf die Garage, das Wohnhaus, mehrere Bäume und eine angrenzende Gasstation überzugreifen. Weil die Hitzeentwicklung sehr hoch war und die Nebengebäude bereits angegriffen waren, entschied man sich, umgehend mit schwerem Atemschutz vorzugehen.



Insgesamt waren drei Trupps unter Atemschutz sowie drei C-Rohre zur Bekämpfung der Flammen im Einsatz. Schnell war der Brand unter Kontrolle. Aufgrund der am Anfang brenzligen Situation wurde die Feuerwehr Schwarzach, die im Anschluss nicht mehr eingreifen musste, nachalarmiert. Ebenso die Atemschutzwerkstatt in Kulmbach, damit die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Mainleus mit schwerem Atemschutz im Anschluss wieder sichergestellt war.

Die Polizei geht von einem Schaden von etwa 10.000 Euro aus. Vor Ort übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kripo Bayreuth erste Ermittlungen zur derzeit noch ungeklärten Brandursache.







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