Erneuter Todesfall bei Frontalcrash in Oberfranken

Foto: ©Stefan Körber/stock.adobe.com

B173/HOCHSTADT AM MAIN, LKR. LICHTENFELS. Nachdem er aus bislang ungeklärter Ursache in der Ortsmitte auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem entgegenkommenden Skoda zusammenstieß, verstarb Freitagfrüh ein 52-jähriger Autofahrer.




Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der Mann kurz nach 7 Uhr mit seinem Skoda die Hauptstraße in Richtung Lichtenfels. Nach einer Bahnüberführung kam er aus unbekannter Ursache zwischen einer Rechts- und einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn. Ein 57-Jähriger, der dort ebenfalls mit einem Skoda unterwegs war, bremste sein Auto fast bis zum Stillstand ab, dennoch kam es zu einem Frontalzusammenstoß der Fahrzeuge.

Den nicht mehr ansprechbaren Unfallverursacher brachte ein Passant aus dem Auto und versuchte, ihn bis zum Eintreffen des Notarztes zu reanimieren. Unter Fortführung der Wiederbelebungsmaßnahmen erfolgte der Transport ins Krankenhaus, wo der 52-Jährige schließlich verstarb. Der andere Skoda-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von rund 6.000 Euro und sie mussten beide abgeschleppt werden.




Die Staatsanwaltschaft Coburg beauftragte einen Sachverständigen, der vor Ort die Beamten der Polizei Lichtenfels bei der Klärung der Unfallursache unterstützte. Nach dessen ersten Erkenntnissen, lassen die Beschädigung an den Unfallfahrzeugen nicht zwangsläufig auf einen tödlichen Ausgang des Unfalles schließen. Das Fahren in den Gegenverkehr und der Tod des Mannes könnten somit auch aufgrund einer medizinischen Ursache erfolgt sein.

Die Ortsdurchfahrt musste während der Unfallaufnahme- und Bergungsarbeiten gesperrt werden. Zur Umleitung des Verkehrs waren die Feuerwehren Hochstadt, Marktzeuln und Michelau eingesetzt. Erst gestern kam es auf der A73 im Landkreis Coburg zu einem tödlichen Unfall (wir hatten berichtet).







Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen