Boot kentert bei Kormoranjagd: Gesunkene Jagdwaffe von Tauchern geborgen

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GRAFENRHEINFELD, LKR. SCHWEINFURT. Bereits am Vormittag des 6. Februars 2019 hat ein Kormoran-Jäger sein elektrobetriebenes Ruderboot zum Kentern gebracht. Die Langwaffe des 64-Jährigen landete daraufhin auf dem Grund des Mains, was einen größeren Tauchereinsatz nach sich zog.




An dem besagten Samstagvormittag befand sich der Jagdausübungsberechtigte mit seinem kleinen Kunststoffboot auf dem Main bei Grafenrheinfeld. Als das Boot vermutlich aufgrund einer Gewichtsverlagerung kenterte, rettete sich der Jäger bei einer Wassertemperatur von etwa fünf Grad Celsius ans Ufer. Seine geladene Selbstladeflinte konnte der 64-Jährige jedoch nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie sank noch vor den Augen des Besitzers auf den Grund des Mains.

Nachdem eine Absuche des Bereichs durch Taucher der Wasserwacht Schweinfurt ergebnislos verlaufen war, informierte die Wasserschutzpolizei Schweinfurt die Tauchergruppe der Technischen Einsatzeinheit Nürnberg. Die Beamten vereinbarten einen Termin für die neuerliche Absuche nach der gesunkenen Jagdwaffe.



Die Waffe konnte schließlich im Rahmen eines Tauchgangs am vergangenen Montag aufgefunden werden. Sie wurde gesichert und entladen an den Eigentümer zurückgegeben. An dem Einsatz waren die Wasserschutzpolizei Schweinfurt mit fünf Beamten, einem Strecken- und einem Streifenboot sowie die Technische Einsatzeinheit aus Nürnberg mit 15 Einsatzkräften, darunter acht Taucher, beteiligt.

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