Unfälle und Einsätze wegen starkem Schneefall in Oberfranken

Schnee und Glatteis
Schnee und Glatteis

OBERFRANKEN. Innerhalb von drei Stunden kam es am Samstagmorgen im Regierungsbezirk durch starke Schneefälle zu einer Häufung von Verkehrsunfällen, bei denen sich drei Personen verletzten und ein Sachschaden von über 120.000 Euro entstand.




Größtenteils auf der A9, auf den Bundesstraßen B173 und B303 ereigneten sich in der Zeit von 6 Uhr bis 9 Uhr insgesamt 24 Verkehrsunfälle, die auf die winterlichen Straßenverhältnisse zurückzuführen sind. Bei drei der Unfälle kam es zu verletzten Personen, so die Polizei. Wir berichteten heute Morgen über die bayernweiten Unfälle, die sich aufgrund der Witterung zugetragen haben (hier).

So rutschte kurz nach 6 Uhr eine 51-Jährige mit ihrem Kia beim Verlassen der Autobahn A9 an der Anschlussstelle Pegnitz aufgrund Schneeglätte auf die vorfahrtsberechtigte Bundesstraße B85 und stieß dort mit dem Opel einer 50-Jährigen zusammen. Dabei verletzte sich die Kia-Fahrerin leicht.

Auch bei Pegnitz auf der B85 hat es heute Morgen gegen 6:30 Uhr witterungsbedingt gekracht. Zwei Pkw kollidierten, woraufhin einer davon in die Böschung geschleudert wurde. Laut Polizeiangaben wurden zwei Personen verletzt, die Feuerwehr sicherte die Stelle im Bereich der Auffahrt zur A9 ab.

Unfall auf der B85 bei Pegnitz. Foto: Markus Roider




Fast zur gleichen Zeit verlor ein 40-Jähriger beim Auffahren auf die Autobahn bei Hormersdorf die Kontrolle über seinen mit Sommerreifen ausgestatteten Opel und schleuderte gegen einen Sattelzug. Er zog sich laut Polizeiangaben ebenfalls leichte Verletzungen zu.

Kurz nach 8 Uhr geriet der VW-Sharan, mit dem ein 37-Jähriger mit seiner fünfköpfigen Familie auf der A9 bei Leupoldsgrün unterwegs war, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und stieß seitlich gegen einen Sattelzug. Eines der drei Kinder transportierte der Rettungsdienst mit einer Fraktur ins Krankenhaus.




Gegen 6.30 Uhr fuhr ein 30-Jähriger mit seinem Cirtoen im Schneegestöber die B173 von Wallenfels in Richtung Naila. Eine zirka 35 Meter hohe Fichte kippte bei Schwarzenbach am Wald aufgrund zu großer Schneelast auf die Fahrbahn und der Mann hatte keine Möglichkeit dem fallenden Baum auszuweichen. Die Fichte schlug mit ihrem Geäst auf das Autodach des hindurchfahrenden Autos und beschädigte dieses, so die Polizei. Ein nachfolgender VW-Fahrer konnte ebenfalls nicht mehr anhalten und fuhr in den bereits liegenden Baum. Feuerwehrmänner und –Frauen aus Schwarzenbach am Wald zersägten die quer über die Bundesstraße liegende Fichte und ermöglichten so die Räumung der Unfallstelle. Darüber hinaus drohten noch einige Bäume auf die Fahrbahn zu stürzen. Vorsorglich fällte die Feuerwehr auch diese, um weitere Unfällen zu verhindern.

Der entstandene Sachschaden summiert sich oberfrankenweit auf über 120.000 Euro.







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