Trotz Einbrüchen in China: Deutsche Autobauer punkten

Symbolbild

GASTBEITRAG. Nach nun 20 Jahren goldenem Absatz in China ist der Automarkt im Land erstmals eingebrochen. Besonders betrifft dies die Hersteller von Kleinwagen sowie die Produzenten aus den USA. Dennoch haben die deutschen Autobauer noch steigende Absätze zu verbuchen. Ober der Trend weiter anhält?



Seit einer ganzen Zeit bereits ist der Automarkt in China der größte der Welt. Nun, da dieser langsam nachzugeben scheint, sollte angenommen werden, dass die Branche zu Maßnahmen aufruft. Jedoch zeigt sich für den Weckruf ein ganz anderer
verantwortlich – Xu Changmin. Dieser ist Vizepräsident des Staatlichen Informationszentrums. Er warnte Ende letzten Jahres, das der Markt in die größte Krise rutsche, die es seit 1998 gab. So zeigt das finanzpolitische Magazin „Caixin“, das im Juli 2018 die Verkäufe das erste Mal deutlich zurückgingen. Im Gegensatz dazu zog der Aufschwung an. Dennoch wurden rund 2,5 Prozent weniger Autos verkauft, als dies noch im vorangegangenen Jahr der Fall war. Damit erwirtschaftete die Branche ein Minus von mehr als 13 Prozent.

Am meisten traf der Rückgang die chinesischen Klein- und Mittelwagen. Einzige Ausnahme waren hier die geförderten Elektroautos sowie die Kleinelektroautos. Zudem mussten die amerikanischen Hersteller wie General Motors oder Ford deutliche Einbußen hinnehmen. Zurückzuführen ist dies auf den Handelsstreit zwischen den beiden Ländern. Die Einfuhrzölle sorgten so für einen Rückgang im zweistelligen Bereich.

Eine große Ausnahme zu dem Trend bilden die deutschen Premium-Automarken. Mercedes, BMW oder Audi stemmten sich gegen den Trend und wurden nicht in den Strudel gezogen. Die Daimler AG hingegen konnte in Peking sogar einen Rekord aufstellen. So wurden mehr als 550.000 Mercedes-Fahrzeuge verkauft. Auch bei den Gebrauchtwagen deutscher Hersteller konnte ein deutlicher Anstieg verbucht werden. Besondere Angebote für Fahrzeuge wie von Audi offeriert Autouncle: Audi Gebrauchtwagen. Neue Wagen wurden laut „Automotiv News“ vom Hersteller aus Ingolstadt ebenfalls an den Interessenten gebracht. Hier konnten mehr als 500.000 Verkäufe verbucht werden. Damit setzte Audi 14 Prozent mehr als im Vorjahr ab. BMW kam ebenfalls auf eine Steigerung von sechs Prozent.

Gefördert werden die Zahlen trotz eines angespannten Marktes von den Importzöllen. Denn diese hat Peking von 25 Prozent auf 15 Prozent für deutsche Wagen gesenkt. Zudem lassen die Hersteller, wie Daimler, vor Ort produzieren. So kommen heute zwei Drittel der verkauften Mercedes aus einer Produktion in China. Und obwohl sich der Anteil 2018 nochmals erhöht hat und nun rund 70 Prozent beträgt, ist der Konzern nun stärker abhängig von dem Markt in China. Denn jedes dritte Auto, das die Daimler AG verkauft, ist ein Auto, das in der Volksrepublik gefahren wird. Trotz Einbrüchen in China – deutsche Autobauer punkten

Nach nun 20 Jahren goldenem Absatz in China ist der Automarkt im Land erstmals eingebrochen. Besonders betrifft dies die Hersteller von Kleinwagen sowie die Produzenten aus den USA. Dennoch haben die deutschen Autobauer noch steigende Absätze zu verbuchen. Ober der Trend weiter anhält?

Seit einer ganzen Zeit bereits ist der Automarkt in China der größte der Welt. Nun, da dieser langsam nachzugeben scheint, sollte angenommen werden, dass die Branche zu Maßnahmen aufruft. Jedoch zeigt sich für den Weckruf ein ganz anderer verantwortlich – Xu Changmin. Dieser ist Vizepräsident des Staatlichen Informationszentrums. Er warnte Ende letzten Jahres, das der Markt in die größte Krise rutsche, die es seit 1998 gab. So zeigt das finanzpolitische Magazin „Caixin“, das im Juli 2018 die Verkäufe das erste Mal deutlich zurückgingen. Im Gegensatz dazu zog der Aufschwung an. Dennoch wurden rund 2,5 Prozent weniger Autos verkauft, als dies noch im vorangegangenen Jahr der Fall war. Damit erwirtschaftete die Branche ein Minus von mehr als 13 Prozent.

Am meisten traf der Rückgang die chinesischen Klein- und Mittelwagen. Einzige Ausnahme waren hier die geförderten Elektroautos sowie die Kleinelektroautos. Zudem mussten die amerikanischen Hersteller wie General Motors oder Ford deutliche Einbußen hinnehmen. Zurückzuführen ist dies auf den Handelsstreit zwischen den beiden Ländern. Die Einfuhrzölle sorgten so für einen Rückgang im zweistelligen Bereich.

Eine große Ausnahme zu dem Trend bilden die deutschen Premium-Automarken. Mercedes, BMW oder Audi stemmten sich gegen den Trend und wurden nicht in den Strudel gezogen. Die Daimler AG hingegen konnte in Peking sogar einen Rekord aufstellen. So wurden mehr als 550.000 Mercedes-Fahrzeuge verkauft. Auch bei den Gebrauchtwagen deutscher Hersteller konnte ein deutlicher Anstieg verbucht werden. Besondere Angebote für Fahrzeuge wie von Audi offeriert Autouncle: Audi Gebrauchtwagen. Neue Wagen wurden laut „Automotiv News“ vom Hersteller aus Ingolstadt ebenfalls an den Interessenten gebracht. Hier konnten mehr als 500.000 Verkäufe verbucht werden. Damit setzte Audi 14 Prozent mehr als im Vorjahr ab. BMW kam ebenfalls auf eine Steigerung von sechs Prozent.

Gefördert werden die Zahlen trotz eines angespannten Marktes von den Importzöllen. Denn diese hat Peking von 25 Prozent auf 15 Prozent für deutsche Wagen gesenkt. Zudem lassen die Hersteller, wie Daimler, vor Ort produzieren. So kommen heute zwei Drittel der verkauften Mercedes aus einer Produktion in China. Und obwohl sich der Anteil 2018 nochmals erhöht hat und nun rund 70 Prozent beträgt, ist der Konzern nun stärker abhängig von dem Markt in China. Denn jedes dritte Auto, das die Daimler AG verkauft, ist ein Auto, das in der Volksrepublik gefahren wird.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen