Rückkehr nach Deutschland mit unerwünschten Folgen


ROSENHEIM / A93. Die Rückkehr nach Deutschland hatte für eine Peruanerin und einen Nigerianer am Donnerstag (3. Januar) wohl eher unerwünschte Folgen: Die Rosenheimer Bundespolizei sorgte im Anschluss an die jeweilige Kontrolle auf der A93 dafür, dass die junge Frau ins Gefängnis musste und der Afrikaner gleich wieder die Rückreise nach Österreich anzutreten hatte.




Die 25-Jährige war mit einem italienischen Reisebus unterwegs, so die Polizei. Bei der Überprüfung ihrer Papiere in der Grenzkontrollstelle auf Höhe Kiefersfelden fanden die Beamten heraus, dass sie seit August 2018 von der Münchner Staatsanwaltschaft gesucht wurde. Gegen die peruanische Staatsangehörige lagen gleich zwei Strafbefehle wegen Diebstahls vor. Insgesamt waren Geldstrafen in Höhe von über 2.000 Euro verhängt worden. Da die Peruanerin ihre Justizschulden nicht begleichen konnte, hat sie ersatzweise eine 64-tägige Freiheitsstrafe zu verbüßen. Die Bundespolizisten brachten sie nach München in eine Haftanstalt.




Mit einem anderen Fernreisebus, der in Italien gestartet war, wollte ein Nigerianer in die Bundesrepublik gelangen. Wie sich bei der grenzpolizeilichen Kontrolle herausstellte, hatte der 24-Jährige bereits im Januar des vergangenen Jahres in Deutschland einen Asylantrag gestellt. Dieser war jedoch abgelehnt worden. Zwischenzeitlich hat sich der junge Mann rechtmäßig in Italien aufgehalten, wollte nun aber offenkundig wieder nach Deutschland zurück. Über die für den beabsichtigten Aufenthalt erforderlichen Papiere verfügte er nicht, so die Polizei. Die Bundespolizei verweigerte dem nigerianischen Staatsangehörigen die Einreise, zeigte ihn wegen seines illegalen Einreiseversuchs an und überstellte ihn am Freitag den österreichischen Behörden.







Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen