Regensburg: Zünder gesprengt, Bombe entschärft

Foto: Polizei

REGENSBURG. Nach dem Fund einer Fliegerbombe auf einer Regensburger Baustelle in der Friedrich-Ebert-Straße musste die Entschärfung am Donnerstagabend abgebrochen werden. Am Freitag wurde dann Spezialwerkzeug geholt und anschließend der Zünder gesprengt. 





Update 18:59 Uhr

Bis ca. 17:50 Uhr war der Zünder durch ein über Nacht herangeführtes Spezialwerkzeug erfolgreich von dem Rest der Bombe abgetrennt. Gegen 18:45 Uhr wurde der abgetrennte Zünder kontrolliert gesprengt. In der Betreuungsstelle wurden ca. 90 Personen vom Rettungsdienst aufgenommen und verpflegt.

Update 17.57 Uhr 

Der Zünder wurde erfolgreich von der Bombe abgetrennt. In etwa einer halben Stunde erfolgt eine kontrollierte Sprengung des Zünders. Hierbei kommt es zu einer größeren Geräuschentwicklung. Die Sperrungen bleiben aufrechterhalten.

UPDATE 16.30 Uhr 

Die Evakuierungsmaßnahmen sind abgeschlossen und der gesperrte Bereich ist für das Sprengkommando freigegeben.

UPDATE 13.35 Uhr

Die Evakuierungsmaßnahmen haben planmäßig begonnen. Die Straßensperren rund um den Bereich sind eingerichtet. Die Busverkehr der Linien 4, 7 und 10 wurde eingestellt.

Die Shuttlebusse von der Kirche St. Paul zum Von-Müller-Gymnasium, über die Haltestellen Königswiesen, Friedrich-Ebert-Straße und Klenzestraße sind in Betrieb.

Anwohner, die sich noch zu Hause befinden, werden gebeten den Sperrbereich jetzt zu verlassen.


Am Donnerstagmorgen wurde die Bombe bei Bauarbeiten entdeckt. Ein Sprengmeister wurde umgehend hinzugezogen. Zeitgleich begann die mit der Einsatzleitung betraute Polizeiinspektion Regensburg-Süd mit der Planung der notwendigen Maßnahmen. Es handelt sich um eine amerikanische Fliegerbombe aus dem 2.Weltkrieg, mit einer Sprengkraft von 120 Kilo und einem intakten Zünder. Es wurde ein erster Sicherheitsradius von 300 Metern festgelegt. Noch am Nachmittag sollte die Bombe entschärft werden. Doch es kam zu Problemen.

Spezialwerkzeug notwendig

Die Entschärfung musste aus technischen Gründen um 19:00 Uhr abgebrochen und Spezialwerkzeug aus Thüringen angefordert werden. Da Transport und Aufbau des Gerätes vier bis fünf Stunden in Anspruch nimmt, wurde durch die Einsatzleitung beschlossen, die Entschärfung am Freitag fortzuführen.

Die Evakuierungsmaßnahmen im Sperrkreis von 300 Metern um den Fundort beginnen am 25.01.2019 um 13:30 Uhr. Es sind dieselben Anwesen wie am heutigen Tag betroffen. Anwohner und Angestellte der umliegenden Firmen werden gebeten, den betroffenen Bereich frühzeitig zu verlassen, so dass die Evakuierung zügig von statten gehen kann. Die Betreuungsstelle wird wieder im Von-Müller-Gymnasium in der Erzbischof-Buchberger-Allee 21 sein. Der Schulunterricht im VMG findet am Freitag trotzdem statt.

Alle Anwohner und Bürger im Sperrbereich, welcher derselbe wie gestern ist, werden gebeten, ihre Wohnungen, Häuser und Arbeitsstellen nach Möglichkeit frühzeitig zu verlassen. Je eher der Bereich frei von Personen ist, desto früher kann das Sprengkommando mit der Arbeit beginnen. Personen, die den Aufforderungen von Feuerwehr und Polizei nicht nachkommen und nicht gehen oder wieder in den gesperrten Bereich zurückkehren, verzögern alle Folgemaßnahmen und bringen sich selbst in Gefahr.(Polizei)



Straßensperren werden ebenfalls eingerichtet, über konkrete Örtlichkeiten wird nachberichtet. Die Entschärfung ist noch für den heutigen Tag geplant. Mit der Evakuierung der tangierten Bereiche wird ab 14:00 Uhr begonnen. Betroffene Bürger und Schüler der angrenzenden Schulen können sich in die Turnhalle des Von-Müller-Gymnasiums in der Erzbischof-Buchberger-Allee 21 begeben.

Die Busse der Linien 4 und 10 werden auch am morgigen Freitag ab 13:30 Uhr nicht mehr planmäßig fahren und ersatzweise werden Shuttlebusse zur Betreuungsstelle eingesetzt. Das Bürgertelefon der Stadt Regensburg ist heute bis 21:00 Uhr unter den Telefonnummern: 0941/507-1322 und 0941/507-5323 geschaltet, morgen ab 08:00 Uhr unter der 0941/507-2326.

Die Bombe ist abgesichert und wird bewacht, so dass für Anwohner keinerlei Gefahr besteht. Der Dank der einsatzführenden Dienststelle PI Regensburg Süd ergeht an die am Einsatz beteiligten Kräfte. Ein besonderer Dank gilt den betroffenen Bürgern, für ihr Verständnis und ihren Beitrag zum nahezu reibungslosen Ablauf bei den heutigen Evakuierungsmaßnahmen.




 








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