Lebensrettender Einsatz: Notarztwagen von wütendem 45-Jährigen umgeparkt

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EPPSTEIN / HESSEN. Unglaublich, aber wahr: Weil ein 45-Jähriger wegen eines lebensrettenden Einsatzes von einem Notarztwagen zugeparkt wurde, parkte er ihn einfach selbst um. Doch leider ist auch dieser Fall keine Seltenheit: Immer wieder werden Einsatzkräfte behindert, beleidigt und teils sogar angegriffen, wie zuletzt der Fall in Kelheim zeigt.




Laut Informationen von infranken.de sei der Mann kurzerhand in das offenstehende Fahrzeug gestiegen und habe es umgeparkt. Der Mann sei danach sogar so aggressiv geworden, sagt die Polizei gemäß infranken.de, dass der Sanitäter sich in seinem Rettungswagen habe einschließen müssen. Und das nur, weil er den Bürger auf das Umparken angesprochen habe.




Ähnlicher Fall an Neujahr im Landkreis Kelheim

Zuletzt machte am Neujahrstag eine ähnliche Meldung aus dem niederbayerischen Mainburg im Landkreis Kelheim Schlagzeilen. Dort ging ein aggressiver 28-Jähriger gegen zwei Uhr morgens die Rettungskräfte sogar körperlich an. Zunächst sei laut Informationen der Süddeutschen Zeitung ein Notruf eingegangen – eine bewusstlose Person, ebenjener 28-Jähriger, solle in einer Hofeinfahrt liegen. Die Rettungskräfte versuchten gerade, den Mann auf eine Trage zu hieven, als dieser auf einmal um sich schlug und sowohl die Sanitäter als auch den Notarzt attackierte.

Als sich die Helfer zum eigenen Schutz schließlich in ihrem Rettungswagen einschlossen, habe der Mann sogar versucht, mit einer Eisenstange in den Notarztwagen einzudringen. Eine Heckscheibe ging dabei zu Bruch und auch die Ausrüstung der Sanitäter nahm Schaden. Schließlich musste der Täter von der Polizei überwältigt werden, die die Rettungskräfte laut Süddeutscher Zeitung von ihrem Auto aus verständigt haben. Dabei trat der Mann auch auf die Polizisten ein. Vier Verletzte und mehrere tausend Euro Schaden waren die Bilanz.







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