Führerschein aus dem Internet

Symbolbild

ERLANGEN. Ein irakischer Flüchtling hatte statt einer Fahrerlaubnis ein Phantasiedokument.





Die Erlanger Verkehrspolizei hielt gestern Nachmittag auf der A 3, Höhe Gremsdorf, einen BMW mit norddeutschen Kennzeichen an. Beim Fahrer handelte es sich um einen 25-jährigen Iraker, der 2016 als Flüchtling in die Bundesrepublik gekommen war und seitdem hier lebt und als Mechaniker arbeitet. Von seinem Verdienst hatte er sich einen Pkw erworben, mit den er gerade in Richtung Regensburg unterwegs war. Auf die Frage nach seinem Führerschein, händigte er ein farbenfrohes Phantasiedokument aus.




Das habe er im Glauben daran, dass es sich um eine legale deutsche Fahrerlaubnis handeln würde, im Internet bestellt. Für den Kaufpreis von mehreren hundert Euro hatte er jedoch nur ein wertloses Dokument erhalten, welches nicht von einer Führerscheinbehörde stammte. Dementsprechend war es ungültig und er 25-Järhige fuhr ohne Fahrerlaubnis. Er muss nun seinen Traum von der Freiheit auf 4 Rädern bis zum Erwerb einer amtlichen Fahrerlaubnis zurückstellen.







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