24. August 2019 - 06:28

FC Eintracht schafft Sensation: Außenseiter holt sich den Stadttitel

Jubel beim FC Eintracht und seinem Trainer Arthur Kolb (grauer Sweater): Erstmals in der Vereinsgeschichte sicherte sich der Kreisklassist den Titel eines Bayreuther Stadtmeisters. 2:1 gewann das Team von der Oberen Röth das Finale gegen den Bezirksligisten FSV Bayreuth. Foto: Peter Kolb

HALLENFUSSBALL. Doppelte Premiere bei den 31. Stadtmeisterschaften unter dem Dach der Oberfrankenhalle: Erstmals sicherte sich Kreisklassist FC Eintracht Bayreuth am Donnerstag Abend den Titel, und erstmals lag die Zuschauerzahl weit über 2200 Besucher. 2:1 gewann das Team aus der Oberen Röth im Finale gegen den Nachbarrivalen von der Prellmühle, den FSV Bayreuth.




Nachdem der FC Eintracht bereits in den vergangenen beiden Jahren im Finale und im Halbfinale gestanden hatte, sorgten die Mannen von Trainer Arthur Kolb diesmal für eine echte Sensation. Und den ersten Gewinn des Stadttitels in der Vereinsgeschichte verdienten sie sich redlich: Souverän zogen sie nach drei Vorrundensiegen und einem 6:0 im Viertelfinale gegen den Klassenkameraden TFC Bayreuth in die Vorschlussrunde ein. Dort zeigte die Kolb-Truppe nach einem 0:2-Rückstand gegen den ASV Oberpreuschwitz Moral, schaffte 25 Sekunden vor dem Ende durch Artur Terentev den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich und hatte dann im entscheidenden Neunmeterschießen das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite. Am Ende stand ein 6:5 an der Anzeigentafel, der Sprung ins Endspiel war geschafft.




Dort traf der Spitzenreiter der Kreisklasse V, Bayreuth, auf den Bezirksligisten FSV Bayreuth: Die Mannschaft von Claudio Eismann hatte die Vorrunde als bester Gruppenzweiter überstanden und zog durch einen 2:0-Erfolg über den Kreisliga-Tabellenführer TSV St. Johannis sowie ein 1:0 gegen den urlaubsbedingt mit einer aus A-Junioren, Bezirksligaspielern und einem Regionalliga-Akteur (Anton Makarenko) angetretenen Titelverteidiger SpVgg Bayreuth ins Endspiel ein.

Entscheidung 46 Sekunden vor dem Ende

Dort ging der Kreisklassist nach vier Minuten durch einen schnell ausgeführten Freistoß von Mike Baumgarten in Front, doch nur eine Minute später glich Routinier Guido Menzel für die Prellmühler aus. Als sich alles schon auf ein Neunmeterschießen eingestellt hatte, sorgte Baumgarten mit einem abgefälschten Schuss 46 Sekunden vor dem Ende dafür, dass die Obere Röth bebte. Mit Daniel Heublein, der sechs Mal ins Schwarze traf, stellte die Eintracht auch noch den Torschützenkönig.







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