Einmal in die Welt der schönen und Reichen schnuppern


Wer möchte nicht wenigstens einmal im Leben in die Welt der Schönen und Reichen schnuppern? Die beste Gelegenheit dazu haben auch Otto-Normalbürger bei einem Besuch in einem Casino. Das beste Beispiel dafür dürfte wohl die Spielbank von Monte Carlo sein, in dem ein Besuch während des Urlaubs in Südfrankreich schon fast Pflicht ist. Und wo die Besucher die Gelegenheit haben, direkt am Hafen, an dem mondäne Yachten vor Anker liegen, die Luft des internationalen Jet-Set zu schnuppern.


Dass das einst arme Fischerdorf Monte Carlo zu einem Treffpunkt der Reichen und Schönen geworden ist, verdankt das Fürstentum Monaco nicht zuletzt der Schauspielerin Grace Kelly, die als Fürstin Gracia Patricia Ruhm und Glamour nach Monaco gebracht hat, von dem das Fürstentum heute noch zehrt. Und natürlich auch der mondänen Spielbank, deren Wurzeln bis ins Jahr 1854 zurück reichen. Diese wurde gegründet, weil das Fürstentum dringend auf der Suche nach neuen Einnahmequellen suchte, jedoch konnte der Spielbetrieb erst im Dezember 1856 aufgenommen werden. Und auch aktuell ist die Spielbank für das Fürstentum eine nicht unerhebliche Einnahmequelle, die immerhin rund fünf Prozent des Staatshaushaltes erwirtschaftet.

Casinos in Bayern

Wer einmal ein Casino besuchen möchte, braucht jedoch nicht an die Küste Südfrankreichs zu fahren. Denn auch in Bayern gibt es mehr als genügend Möglichkeiten, sein Glück zu versuchen. Beispielsweise gibt es in Bayern insgesamt acht Spielbanken, bei welchen es sich um öffentliche Unternehmen im Besitz des Freistaates handelt. Sie sind Teil der staatlichen Lotterieverwaltung, die bereits anno 1735 durch Kurfürst Karl Albrecht gegründet wurde und ihren Sitz in der Landeshauptstadt München hat.

Angeboten werden in den bayerischen Casinos sämtliche Glücksspiele, die in Deutschland gängig sind – von Roulette bis hin zu Poker und Black Jack. Darüber hinaus steht ein großes Angebot an Automatenspielen für die Besucher bereit. Die Häuser unterliegen dem deutschen Glücksspielvertrag, der von den 16 Bundesländern abgeschlossen wurde. Dadurch sind sie auch verpflichtet, ein Programm zur Prävention von Spielsucht anzubieten. Das bedeutet in der Praxis: Zeigen Spieler ein problematisches Spielverhalten, müssen die Mitarbeiter diese ansprechen und auch Informationen zum Bekämpfen von Spielsucht anzubieten.

Trubel im Vorfeld

Bevor Spielbanken in Bayern zugelassen wurden, wurde im Landtag heftig darüber diskutiert. Insbesondere die Vertreter der damaligen Oppositionspartei CSU warfen moralische Gründe ein und waren dagegen. Jedoch konnte die von Ministerpräsident Wilhelm Hoegner geführte SPD-Regierung die Zulassung von Spielbanken am 21. April 1955 mit einer Mehrheit von 92 gegen 76 Stimmen und 16 Enthaltungen durchsetzen. Damit konnten die Spielbanken in Bad Reichenhall, Bad Wiessee, Bad Kissingen und Garmisch-Partenkirchen mit den notwendigen Lizenzen an den Start gehen.

Bestechungsvorwürfe im Zuge der Konzessionsvergabe für die Spielbank in Bad Kissingen führten zur sogenannten Spielbankaffäre. Diese führte dazu, dass die – nunmehr von der CSU geführte – Regierung die Schließung der Spielbanken beschloss, was jedoch nicht vollzogen wurde. Im Gegenteil wurden die Spielcasinos 1965 verstaatlicht.

Zunächst betrieb der Freistaat Bayern nur die genannten vier Spielbanken, das Angebot wurde 1990 erweitert. Nunmehr ergänzte die Spielbank Lindau das Angebot, die 1950 eröffnet wurde und privat konzessioniert war. Jedoch gab es nach wie vor weder in Niederbayern, noch in der Oberpfalz oder in Ober- und Mittelfranken ein Casino. Diese Situation führte dazu, dass der bayerische Landtag im Juli 1995 ein neues Spielbankgesetz beschloss.

Die Zielsetzung lautete:

– das Angebot sollte ausgewogen und ausreichend sein

– die Versorgung sollte möglichst flächendeckend sein

– die Einzugsbereiche sollten sich nach Möglichkeit nicht überschneiden.

Unter dieser Prämisse wurden schließlich die Spielbanken in Bad Kötzting, Bad Steben, Feuchtwangen und Bad Füssing zwischen September 1999 und März 2001 gegründet. Somit wurde in jedem bayerischen Regierungsbezirk eine Spielbank geschaffen.

Wer darf eine Spielbank besuchen?

Wer ein Casino besuchen möchte, muss in jedem Fall volljährig sein und sollte auch seinen Ausweis bei sich tragen. Allerdings gibt es in Deutschland je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen. So variiert das Mindestalter zwischen 18 und 21 Jahren.

Darüber hinaus legen die Casinos größten Wert auf eine gewisse Etikette, was in traditionellen Häusern besonders wichtig ist. So gilt in zahlreichen Casinos eine Kleiderordnung. Von Herren wird etwa grundsätzlich erwartet, dass sie mit Krawatte oder Fliege erscheinen. Arbeits- und Sportschuhe sind hingegen ebenso ein Tabu wie Kopfbedeckungen.

Darüber hinaus haben die Verantwortlichen in der Spielbank auch das Recht, Spieler am Spiel zu hindern. Vor Ort können sie ein Hausverbot aussprechen, wodurch sie den Besuch des Casinos untersagen. Darüber hinaus hat die Leitung eines Casinos auch die Möglichkeit, eine Sperrung auszusprechen. Ein Hausverbot kann die Leitung des Casinos beispielsweise aussprechen, wenn der Spieler pathologisch spielt. Das Hausverbot muss die Leitung der Spielbank auch nicht weiter begründen.

Bei einer Sperrung hingegen ist der Betroffene Spieler in allen Spielbanken gesperrt, die an das Informationsnetz der jeweiligen Spielbank europaweit angeschlossen sind. In diesem Fall muss die Leitung eines Casinos die Sperrung aber auch ausführlich begründen. Und auch dem Betroffenen gegenüber muss die Sperrung begründet werden. Zu den häufigsten Gründen für eine Sperrung gehören Betrug oder der Versuch dazu sowie Bandenspiel, aber auch Verstöße gegen die Regeln der Betreiber.

Gibt es Alternativen zum klassischen Casino?

Wer zur Entspannung gerne einmal ein Casino-Spiel spielen und dabei vielleicht sogar einen Gewinn machen möchte, braucht allerdings nicht extra zu einer Spielbank zu fahren. Denn auf dem Portal von Wetten.com findet jeder Freund des Glücksspiels eine Vielzahl von Anbietern, bei welchen sie klassische Casino-Spiele und eine Vielzahl von Automatenspielen spielen können. Besonders interessant für Einsteiger in die Welt des Glücksspiels sind dabei Anbieter, die ein bestimmtes Startguthaben bei der Registrierung gutschreiben. Das bedeutet: Sie können ihre ersten Erfahrungen in der Welt des Glücksspiels machen, ohne zunächst einmal eigenes Geld einsetzen zu müssen.

Sie bekommen von den Anbietern also gewissermaßen Spielgeld, welches sie ganz nach Bedarf und Wunsch einsetzen können. Natürlich werden die eventuellen Gewinne in diesem Fall auch gutgeschrieben. Wer sich darüber informieren möchte, bei welchen Anbietern ein Startguthaben ausgeschüttet wird, sollte hier klicken. Auf diesem Portal findet der Seitenbesucher einen Überblick über alle Casinos, die aktuell ein Startguthaben anbieten. Natürlich kann sich der Seitenbesucher auch darüber informieren, wie hoch die Gewinnquoten und die sonstigen Voraussetzungen für die Teilnahme am Glücksspiel sind.

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