Blutmond: Totale Mondfinsternis am 21. Januar

Die Mondfinsternis vom 27. Juli 2018: Der vom Erdschatten verdunkelte Vollmond leuchtet während einer Mondfinsternis rot bis orange. Foto: Peter Gisder

DEUTSCHLAND. Frühes Aufstehen ist am Montag, dem 21. Januar 2019, wieder geboten, wenn man den sogenannten „Blutmond“ sehen möchte. Gegen 4:43 Uhr soll sich der Mond allmählich verdunkeln, ab 5:41 Uhr soll dann die totale Mondfinsternis beginnen.




Blutrot verfärbt sich der Mond schließlich, daher auch der Name. Das kommt, weil das Sonnenlicht in der Erdatmosphäre gebrochen und anschließend so gestreut wird, dass nur noch die roten Lichtkomponenten beim Mond ankommen. Kurz vor Sonnenaufgang gegen 7:51 Uhr soll das Spektakel wieder beendet sein.




Die Wetteraussichten

Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes sind die Chancen auf freie Sicht besonders in der Mitte Deutschlands am Besten. Unklar ist, ob im Westen Schneefallgebiete hereinziehen. In vielen Gebieten könnte es außerdem bewölkt werden.

Sichtbar wird die Mondfinsternis in Europa, Afrika mit Ausnahme der östlichen Küstenregion, über dem Atlantik, in Nord- und Südamerika, Grönland sowie in der Nordpolarregion sein.

Den Blutmond sollte man am besten nicht verschlafen: Zwei gut von Deutschland aus zu beobachtende totale Mondfinsternisse werde es erst wieder an Silvester 2028 und in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 2029 geben, schreibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.







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