„Unter Umständen werde ich von der Polizei gesucht“: 22-Jährige stellt sich der Bundespolizei

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NÜRNBERG. Mit einer Frage, zwei Haftbefehlen und Diebesgut im Gepäck kam am Mittwochmittag (5. Dezember) eine 22-Jährige zur Dienstelle der Bundespolizei. Da sie die Strafe nicht bezahlen konnte, brachten die Beamten sie in eine Justizvollzugsanstalt.




„Unter Umständen werde ich von der Polizei gesucht“, mit dieser Aussage betrat gegen 13 Uhr ein junge Frau die Dienststelle der Nürnberger Bundespolizei. Die Beamten stellten schnell fest, dass sie wegen eines Diebstahls von der Polizei in Sonneberg gesucht wurde.

Zudem fahndete auch die Justiz mit zwei Haftbefehlen wegen Erschleichen von Leistungen nach der 22-jährigen Deutschen. Die Wohnsitzlose war zu insgesamt fast 500 Euro, ersatzweise 25 Tagen Freiheitsstrafe, verurteilt worden. Bis dato hatte sie aber die Schulden bei der Justizkasse nicht beglichen. Als die Beamten die Tasche der Frau durchsuchten, fanden sie das Diebesgut aus Thüringen.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein. Da die Frau die Geldstrafe nicht aufbringen konnte, wurde sie in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.







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