Mutter und Kind sterben bei Geburtsvorgang: Spendenstand und Obduktionsergebnis

Foto: Ute Eschenbacher/Archiv

KULMBACH/WEIDENBERG.  Im Fall der im Kulmbacher Klinikum 33-jährigen Frau und ihres neugeborenen Sohnes äußert sich jetzt die Familie. Steffen Beringer (32), der mit der Schwester der Verstorbenen verheiratet ist, betont, dass die Familie in dieser schwierigen Situation natürlich zusammenstehe. „Wir helfen Robby, wo es geht. Und wir kommen für die Beerdigung von Regina auf.“ Das habe nie infrage gestanden.




Die Bestattung sei bereits organisiert. In sozialen Medien war nämlich der Eindruck aufgekommen, die Familie würde nicht einstehen und auch die Beerdigung nicht bezahlen. Dem widersprach Beringer. Zu der Tragödie sagt er: „Ich bin geschockt, wie so etwas Schreckliches passieren kann.“ Schon am Samstag sei man mit Robby Handschuh (36), dem Lebensgefährten der Frau und dem Vater des Kindes, in engem Kontakt gewesen und habe sich um ihn gekümmert.

Foto: Robby Handschuh

 




Die 33-jährige Frau war, wie berichtet, am Samstagfrüh ins Klinikum nach Kulmbach gefahren, um zu entbinden. Es sei eine normale Schwangerschaft gewesen, keine Komplikation sei zu erkennen gewesen. Trotzdem kam der kleine Ferdinand auf die Welt und atmetet nicht. Auch die Mutter, die operiert werden musste, verstarb Stunden später. Die Ursachen sind noch unklar.

Das Klinikum spricht von einem „schicksalhaften Verlauf“. Nach Informationen unserer Zeitung ist die Obduktion der Leichen beendet. Für eine Stellungnahme der Staatsanwaltschaft war es am Freitagnachmittag aber zu spät. Inzwischen ist die Spendensumme, die Freunde für den Vater Robby Handschuh (36) im Internet ins Leben gerufen haben, auf knapp 10.000 Euro gewachsen.




Foto: Robby Handschuh




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