LIVE: CDU wählt Merkel-Nachfolger

Foto: Screenshot CDU.TV

HAMBURG/BERLIN. Am Parteitag der CDU gab Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Parteivorsitz ab. 18 Jahre lang hatte Merkel dieses Amt inne. Drei prominente Kandidaten stellten sich an Nachmittag zur Wahl: Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn. Und 999 Delegierte durften abstimmen.


Aktuell:

Parteivorsitz der CDU: Annegret Kramp-Karrenbauer wird Merkel-Nachfolgerin

  • 16:58 Uhr: Merz bekam 482 Stimmen
  • 16:57 Uhr: AKK erhält 517 Stimmen und gewinnt die Wahl
  • 16.55 Uhr: Die Delegierten nehmen ihre Plätze ein
  • 16.55 Uhr: Die Auszählung ist beendet
  • 16.42 Uhr: Die Stimmauszählung läuft
  • 16.35 Uhr: Die Stichwahl läuft
  • 16.27 Uhr: Jetzt werden die Wahlzettel verteilt, das dauert
  • 16.16 Uhr: Die Stichwahl ist noch nicht eröffnet, die Ausgabe der Stimmzettel dauert noch an
  • 16.14 Uhr: Jens Spahn ist damit im ersten Wahlgang ausgeschieden
  • 16.13 Uhr: AKK: 450 Stimmen, Merz: 392 Stimmen, Spahn 157 Stimmen
  • 16.12 Uhr: Niemand hat die erforderliche Mehrheit erreicht
  • 15:55 Uhr: Die Auszählung läuft noch
  • 15:50 Uhr: Der 1. Wahlgang ist abgeschlossen
  • 15:40 Uhr: Auf den Tischen werden mobile Wahlkabinen aufgestellt
  • 15:39 Uhr: Der 1. Wahlgang ist eröffnet
  • 15:33 Uhr: Die Fragerunde läuft noch
  • 15:22 Uhr: Erste Frage jetzt an alle drei Kandidaten
  • 15.11 Uhr: Bislang gehen alle Fragen an Annegret Kramp-Karrenbauer.
  • 15.08 Uhr: Die Delegierten dürfen den Kandidaten jetzt Fragen stellen.




Die Kandidaten stellen sich auf dem Parteitag vor:

In ihrer Vorstellungsrede des Parteitags sprach Kramp-Karrenbauer von einem besonderen Tag für sich. Damals als sie in die CDU eintrat, habe sich nicht daran gedacht, jemals sich für den Vorsitz zu bewerben. Damals sei das eine Partei mit Mut, Optimismus und Lust auf Zukunft gewesen. „Das war meine Partei und deswegen bin ich damals in die CDU eingetreten“. so AKK. Sie dankte Merkel und sprach im Bezug auf die CDU vom letzten Einhorn der Volksparteien in Europa.



Merz sprach danach von einem außergewöhnlichen Parteitag. Er wolle ein Zeichen des Aufbruchs setzen. Genau wie seine Gegenkandidaten, Kramp-Karrenbauer, sprach er im Hinblick auf die CDU von der wohl letzten großen Volkspartei in Europa. Friedrich Merz sprach von verlorenem Vertrauen und gesunkenem Sicherheitsgefühl. Wie er das ändern will, sagte er nicht. Sprach aber davon, dass man in den politischen Reden klar sagen müsse, wie man Probleme angehen will. Aber man brauche auch „eine Agenda für die Fleißigen“. Darunter Lehrer, Polizisten, Handwerker, Arbeiter und alle, die etwas aus ihrem Leben machen wollen.



Jens Spahn eröffnete seine Rede damit, dass er viele Ratschläge bekommen hätte. Er solle zurückziehen, abwarten und nicht übereifrig sein. Doch mit Abwarten und Geduld, sei die CDU nicht dort, wo sie jetzt stehe. Insgesamt klang seine Rede im Vergleich zu seinen Vorrednern eher kleinlaut und schwach. Als dritter in der Reihe klangen seine Vorhaben wie Wiederholungen. Es fühle sich richtig an, auf dem Podium zu stehen, sagte er. Er schwimme gerne gegen den Strom, die Umfrageergebnisse seien ihm bewusst gewesen. Spahn wolle auch eine Verjüngung der Partei. Er begrüße jedes Mitglied im Alter von mehr als 75 Jahren, doch auch für die unter 40-Jährigen müsse man attraktiver werden.

Er selbst sei in den letzten Wochen gelassener geworden. „Auch fokussierter“, sei er jetzt. Dennoch sei er, wie er ist. „Kein bequemer Vorsitzender“, würde er werden. Von der ersten Sekunde an, wolle er für die CDU kämpfen. „Mutig vorangehen“, sei die Devise.







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