Beherztes Eingreifen verhindert Schlimmeres

Symbolbild

A3. Am Mittwochabend wurde die Polizei über einen Pkw Mercedes informiert, auf der A 3 in Richtung Frankfurt mit 70 bis 80 km/h in Schlangenlinien unterwegs war, sodass andere Verkehrsteilnehmer ihn nicht überholen konnten. Es war zu vermuten, dass der Fahrer keine Kontrolle über sich und sein Fahrzeug mehr hatte.





Ein 64-jähriger Porsche-Fahrer aus Hessen riskierte es schließlich, ihn nach einiger Zeit über den rechten Fahrstreifen zu überholen, um ihn langsam abzubremsen und so die Gefahrensituation zu beenden. Der 77-jährige Fahrer hatte offensichtlich starke gesundheitliche Probleme, weshalb Rettungsdienst und Notarzt hinzugezogen wurden. Er musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Leider entstand bei der Aktion auch ein Sachschaden, weshalb die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Feucht einen Auffahrunfall aufnehmen mussten.




Obwohl der Schaden auf 16.500 Euro geschätzt wird, wurde doch das beherzte Eingreifen des Porschefahrers sicher Schlimmeres verhindert. Der Pkw wurde verkehrssicher abgestellt und Angehörige verständigt. Weitere Schäden an der linken Seite deuten darauf hin, dass der verwirrte Mann bereits zuvor auf seiner Fahrstrecke die Mittelleitplanke gestreift hatte. Die genaue Unfallstelle wird noch gesucht.