Nach Brand in Kirchenbirkig: Busunternehmen dankt den Einsatzkräften

Foto: Markus Roider

KIRCHENBIRKIG, LKR. BAYREUTH. Nach dem Brand mehrerer Omnibusse am Sonntagabend in Kirchenbirkig, teilte die Polizei am Montagnachmittag erste Ermittlungsansätze mit. Demnach wurde der Schaden nach unten korrigiert und das LKA in die Ermitlungen eingebunden.




Der Kriminaldauerdienst, der noch in der Nacht die Ermittlungen übernahm, hat diese am Morgen an die Brandfahnder der Kripo Bayreuth weitergegeben. Inzwischen wurde auch das LKA eingebunden, um ein Gutachten zu erstellen. Dieses wird wohl selbst noch Experten nach Kirchenbirkig entsenden. Nach Auskunft von Pressesprechern Anne Höfer vom Polizeipräsidium Oberfranken liegt der Schaden doch nicht, wie ursprünglich geschätzt, im siebenstelligen Bereich, sondern bei maximal 500.000 Euro. Eher sogar noch weniger, denn zwei der vier Busse sollen schon älteren Datums sein.

Busunternehmen meldet sich zu Wort 

Am Tag nach dem Feuer lobte Ben Sebald, der Sohn des Busunternehmers den Einsatz der Rettungskräfte. „Wir möchten uns bei allen Rettungskräften sehr bedanken. Das war eine sehr große Leistung. Kaum auszudenken, wenn es solche Menschen nicht geben würde“. Das Busunternehmen lebe Tür an Tür mit der örtlichen Wehr. „Es ist unglaublich was viele Ehrenamtliche für ein Risiko eingehen“. Er sei sehr froh das niemandem etwas passiert ist. Seiner Familie gehe es den Umständen entsprechend gut. Wegen der laufenden Ermittlungen könne er sich jedoch nicht zur Brandursache und den Umständen äußern.



„Es steckt sehr viel Herz in diesem Familienbetrieb, wir müssen das erst verdauen“, sagt Sebald. Seine schriftliche Stellungnahme erreichte die Redaktion erst am Montagabend. Der Grund hierfür war eine technische Störung in einem Kurznachrichtendienst im Internet. Bei dem Brand am Sonntagabend waren zahlreiche Feuerwehren aus der Region im Einsatz. Zwar konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindert werden, die Busse brannten jedoch vollständig aus.

Anzeichen für eine Brandstiftung liegen derzeit noch nicht vor. Die Ermittlungen gehen laut Polizei aber in alle Richtungen. Nach wie vor hofft man dabei auch unter der Telefonnummer 0921/506-0 auf Hinweise aus der Bevölkerung.

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