Großfeuer bei Busunternehmen in Kirchenbirkig

Foto: Markus Roider

KIRCHENBIRKIG, LKR. BAYREUTH. Bei einem Großfeuer in Kirchenbirkig sind am Sonntagabend mehrere Omnibusse ausgebrannt. Das teilte die Polizei-Einsatzzentrale am Abend mit. Auch das Gebäude wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Frau des Busunternehmers erlitt einen Schock und musste behandelt werden. Weitere Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Der Kriminaldauerdienst Bayreuth hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.




Der Brand bei einem Omnibusunternehmen verursachte offenbar einen Sachschaden in Millionenhöhe. Das teilte die Polizei in einer ersten Meldung mit. Erste Bilder belegen diese Angaben, nachdem mindestens vier Busse vollständig ausgebrannt sind. Menschen seien laut der Meldung nicht zu Schaden gekommen.

Der Brand sei gegen 20 Uhr gemeldet worden und etwa eine Stunde später unter Kontrolle gewesen. Mehrere Feuerwehren hätten die Flammen bekämpft. Die Ursache sei noch nicht ermittelt. Zahlreiche Feuerwehren waren laut unserem Reporter im Einsatz, weitere Kräfte wurden nachalarmiert. Immer wieder seien Reifen explodiert. Die Feuerwehr hat auch eine Drohne eingesetzt.

 

Foto: Markus Roider

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude, das auch unmittelbar mit dem Feuerwehrgerätehaus verbunden ist, verhindern. Von der Drehleiter aus, wurde die Halle des Busunternehmens gekühlt und der Dachstuhl geflutet. Die Brandursache ist weiterhin unklar. Hinweise nimmt die Einsatzzentrale Oberfranken oder die Kriminalpolizei Bayreuth, Tel. 0921/506-0, entgegen.





Info:
Laut ersten Informationen soll der Schulbusverkehr ausfallen. Laut Elternbeirat der Schulen werden Fahrgemeinschaften gebildet. Das ein EB-Mitglied via Facebook gepostet. Eine offizielle Bestätigung liegt derzeit (23 Uhr) nicht vor.