CDU-Debakel: Kanzlerin Merkel gibt Vorsitz ab

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BERLIN. Am Tag nach der Hessenwahl gibt es eine kleine Sensation in der deutschen Politik. Bundeskanzlerin Angela Merkel gab am Morgen bekannt, auf dem Parteitag am 8. Dezember nicht mehr für den Parteivorsitz der CDU zu kandidieren.




Man spricht bereits jetzt von einem historischen Schritt. Denn Kanzlerin will Merkel auch weiterhin bleiben. Bislang hatte sie immer von einer wichtigen Doppelführung gesprochen. „Das Amt der Kanzlerin und das der Parteivorsitzenden sind untrennbar miteinander verbunden“, so ihre bisherige Meinung.

Nach den Wahlverlusten in Bayern und Hessen, ist sie von diesem Kurs offenbar abgekommen. Kanzlerin ja, Vositzende nein. Gleichzeitig gibt es einen weiteren Paukenschlag in der CDU: Wie die „Bild“-Zeitung berichtet ist der ehemalige Fraktionschef Friedrich Merz zu einer Kandidatur um den CDU-Vorsitz bereit.







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