Feuerwehr verhindert Inferno in Rehau

Leserfoto: D. Schramm

REHAU, LKR HOF.  In der Rehauer Mühlstraße entstand am Freitagabend bei einem Brand eines Holzverarbeitungsbetriebes enormer Sachschaden. Die Polizei sprach zunächst von einer Schreinerei. Auch Wohnhäuser sind bedroht gewesen. Zur bislang noch ungeklärten Brandursache hat die Kriminalpolizei Hof die Ermittlungen aufgenommen.




Weit über 250 Einsatzkräfte haben offenbar ein Inferno in der Rehauer Altstadt verhindert. Gegen 21 Uhr ist aus bislang ungeklärter Ursache das Sägewerk an der Mühlstraße in Brand geraten, sagt die Polizei. Eine halbe Stunde später stand das Anwesen in Vollbrand. Der Betrieb mit angrenzendem Wohnhaus befindet sich in einem dicht besiedelten Wohngebiet in der Altstadt.

 

Foto: medianews24

Schnell breiteten sich die Flammen aus, griffen sogar auf ein Nebengebäude, eine angebaute Mühle, die zur Stromerzeugung diente und Bäume über. Schon auf der Anfahrt der Feuerwehr waren die Flammen weithin sichtbar. Bislang ist die Rede von einem Leichtverletzten. Nur dem schnellen und professionellen Handeln der Rettungskräfte ist es zu verdanken, dass hier durch rasche Nachalarmierungen ein Inferno ausgeblieben ist.

Gegen 23 Uhr gelang es den eingesetzten Feuerwehrleuten aus Rehau und Umgebung durch koordiniertes und professionelles Zusammenwirken das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Dennoch war das vollständige Abbrennen des Sägewerks nicht zu verhindern, sagte Polizeisprecher Heiko Mettke. Angaben zur Brandursache sind derzeit noch nicht möglich. Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kripo Hof haben vor Ort erste Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden liegt im hohen sechsstelligen Bereich.




  • 23:32 Uhr: Die Nachlöscharbeiten werden die ganze Nacht über andauern.
  • 23:30 Uhr: Bürgermeister Michael Abraham ist vor Ort.
  • 23:20 Uhr: Der Holzanbau war nicht mehr zu retten. Wohnhaus schwer beschädigt. Waldbrand wurde gelöscht.
  • 23:18 Uhr: Feuer unter Kontrolle. Durch einen massiven Löschangriff und den Einsatz mehrerer Drehleitern konnte das Feuer eingegrenzt werden.
  • 23:00 Uhr: Das Mehrgenerationenhaus am Maxplatz wurde für Evakuierte geöffnet, heißt es in einer Meldung. (Bitte klingeln)
  • 22:45 Uhr: Auch Bäume stehen jetzt in Flammen.

 

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