Einweisung nach Ladendiebstahl und Widerstand gegen Polizei


NÜRNBERG. Ein 18-jähriger Wohnsitzloser musste gestern Abend (01.09.2018) einer psychiatrischen Fachklinik überstellt werden. Vorausgegangen war u.a. das aggressive Verhalten gegenüber der Polizei.





Der junge Mann fiel am Nachmittag durch einen Ladendiebstahl in einem Nürnberger Innenstadtkaufhaus auf. Dort hatte ihn der Detektiv beobachtet, angesprochen und die Polizei verständigt. Der Beschuldigte wurde zur Dienststelle gefahren. Dort eröffnete man ihm, dass die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag gegen ihn wegen des Verdachts des Diebstahls stellen werde. Daraufhin wurde der Mann zunehmend aggressiver, verweigerte jegliche Kooperation und schlug um sich.




Am Ende musste er unter Anwendung unmittelbaren Zwanges gefesselt und in eine Haftzelle verbracht werden. Dort schlug er seinen Kopf mehrfach gegen die Wand. Deshalb war es unerlässlich, den Mann auf Grund seines weiteren Verhaltens und psychisch angeschlagenen Zustandes einem Facharzt vorzustellen. Bei den Widerstandshandlungen wurden zwei Polizeibeamte verletzt, wovon einer seinen Dienst beenden musste. Beide ließen sich ärztlich versorgen. Der Beschuldigte erlitt durch seine Aktionen ebenfalls leichte Verletzungen.







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