Dieb rastet aus: Bundespolizist verletzt

Symbolbild: Eberlein

NÜRNBERG. Einen 33-jährigen Parfümdieb konnten Bundespolizisten am Samstagabend (15. September) im Nürnberger Hauptbahnhof festnehmen.





Mitarbeiter einer Drogerie im Hauptbahnhof Nürnberg informierten gegen 20 Uhr die Bundespolizei darüber, dass ein Mann mehrere Parfüms gestohlen habe. Als er daraufhin von der Verkäuferin angesprochen wurde, stieß er diese zur Seite und versuchte zu fliehen, so die Polizei. Dem Detektiv gelang es, den aggressiven Mann festzuhalten. Beim Eintreffen der Bundespolizeistreife wurde der Ladendieb vorläufig festgenommen.



Er wurde zusammen mit seinem 31-jährigen Begleiter auf die Polizeidienststelle gebracht. Die Beamten wurden bei der anschließenden Durchsuchung schnell fündig. Hierbei konnte ein gestohlenes Herrenparfüm aufgefunden werden. Auch eine Schere führte der Langfinger griffbereit im Rucksack mit. Die beiden anderen Parfümflaschen hatte der Tatverdächtige laut Polizei bereits in einem Mülleimer vor der Drogerie entsorgt. Der 33-jährige Dieb wurde in den Diensträumen zusammen mit seinem Begleiter aggressiver.




Nachdem das Duo die Beamten mit Schimpfwörtern beleidigten und den Warteraum der Dienststelle massiv verunreinigten, wurden beide Männer gefesselt. Bei dieser Maßnahme verletzten die Männer einen Bundespolizisten, sodass dieser seinen Dienst abbrechen musste. Die Beamten leisteten gegen die polnischen Männer Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl mit Waffen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung ein. Der 33-Jährige wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt.







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