Hoher Schaden nach Brand im Palm Beach

Foto: Reporter24/Eberlein

STEIN, LKR FÜRTH. Laut ersten Informationen von R24, soll es im Außenbereich des Freizeitbades gegen 6.45 Uhr zu einem Brand gekommen sein. Es sei „deutlicher Brandgeruch wahrzunehmen“ und auch eine Rauchwolke sei zu sehen. So zumindest die ersten Eindrücke unseres Reporters. Später sprach der Einsatzleiter der Feuerwehr von einem Brand in einem Kühlhaus. 




Die Feuerwehr wurde alarmiert, weil laut Bürgermeister Krömer die Brandmeldeanlage in dem Freizeitbad ausgelöst hatte. Ein Mitarbeiter des Bades wurde in einen Rettungswagen gebracht. Verletzt wurde er aber offenbar nicht. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Liege im Außenbereich in Vollbrand. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Stein, Deutenbach und Weihersbuch bekämpften die Flammen und konnten das Feuer, das bereits auf die Terrasse übergegriffen hatte, löschen. Durch den Brand wurde auch die Außenfassade erheblich beschädigt. Personen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.

Auch Bürgermeister Kurt Krömer ist gegen 7.30 Uhr eingetroffen, um sich ein Bild der Lage zu machen. Gegenüber Reporter24 sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr zunächst, dass der Brand in einem Kühlhaus ausbrach. Anfangs hieß es, der Bürgermeister habe das gesagt, was sich aber als falsch herausstellte. Das Stadtoberhaupt hatte unserem Reporter sogar ein Interview gegeben.



Kühlhaus war nicht der Brandherd

Inzwischen ist klar: Der Brand ist nicht im besagten Kühlhaus ausgebrochen, wie das von uns zunächst auf Grundlage von Feuerwehrangaben berichtet wurde. Das bestätigte auch der Gastronomieleiter des Palm Beach. Vielmehr stehe nun die Liege im Fokus der Brandermittler. Das Fachkommissariat für Branddelikte der Kriminalpolizei Fürth übernahm die Ermittlungen hinsichtlich der derzeit noch unbekannten Brandursache. Man könne auch Brandstiftung nicht ausschließen.

Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten polizeilichen Schätzungen bei ca. 100.000 Euro. Durch das schnelle Eingreifen der Steiner Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen aber in jedem Fall verhindert werden. Der Badebetrieb war durch den Vorfall nicht beeinträchtigt.

Das Palm Beach wird von einem Sohn des verstorbenen Bäderkönigs Heinz Steinhart betrieben. Auch das abgebrannte Thermalbad in Fichtelberg gehörte der Familie. Wir aktualisieren, sobald neue Informationen vorliegen.




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