Polizeibeamte bedroht, beleidigt und geschlagen

Symbolbild: Polizei

NÜRNBERG. Ein renitenter 66-jähriger Nürnberger griff am Dienstagnachmittag (03.07.2018) in der Innenstadt unvermittelt Polizeibeamte an und verletzte einen dabei leicht. Die Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.




Gegen 17:45 Uhr unterzogen die Beamten des Unterstützungskommando Mittelfranken (USK) den Mann in der Königstorpassage einer Personenkontrolle. Dieser reagierte sofort aggressiv und verweigerte die Herausgabe seines Personalausweises. Nachdem er sich nicht überzeugen ließ, kündigten die Polizisten eine Durchsuchung an. Der Kontrollierte reagierte in der Folge derart heftig, dass er die Einsatzkräfte zunächst verbal bedrohte und beleidigte. Anschließend schubste er einen Beamten weg und schlug ihm unvermittelt mit der Faust ins Gesicht.




Die Polizisten mussten den 66-Jährigen mittels körperlicher Gewalt zu Boden bringen und fesseln. Erst danach konnte seine Identität festgestellt werden. Durch den Angriff wurde die Brille eines Beamten beschädigt. Er selbst erlitt leichte Verletzungen, blieb aber weiterhin dienstfähig.

Gegen den Beschuldigten leiteten die Polizeibeamten entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Er muss sich nun u. a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Er wurde nach Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.







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