Belästigt, schwarz gefahren, bedroht: Über die Bundespolizei zum Haftrichter


MÜNCHEN, BUCHENAU. Am Sonntag (29. Juli) belästigte ein 20-Jähriger in der S-Bahn eine Frau, war ohne gültigen Fahrschein unterwegs und bedrohte und beleidigte einen weiteren Reisenden. Die Staatsanwaltschaft entschied auf Haftrichtervorführung.





Gegen 16:00 Uhr erlangte die Münchner Bundespolizei Kenntnis über eine männliche Person, welche in einer S4 Richtung Geltendorf Frauen belästigen soll, indem er sie anstarre und verfolge. In die Situation hatte sich in der S-Bahn ein 47-Jähriger aus Emmering eingemischt und dem 20-jährigen Afghanen mehrmals deutlich gemacht, dass er die Frau in Ruhe lassen solle. Daraufhin fing der Asylbewerber an, den Emmeringer zu beleidigen und mit Worten und Gesten zu bedrohen. Dieser rief daraufhin die Polizei und schilderte den Sachverhalt einer Streife der Deutsche Bahn Sicherheit (DBS), die bereits durch andere Reisende auf die Situation aufmerksam gemacht wurde.




Die DBS-Streife unterzog den Mann, der in einer Asylunterkunft in München wohnt, einer Fahrscheinkontrolle. Der 20-Jährige hatte keinen Fahrschein. Am S-Bahnhaltepunkt Buchenau stiegen alle Beteiligten aus der S-Bahn aus und warteten auf die Polizei. Die Bundespolizei nahm den Tatverdächtigen mit auf die Dienststelle in München und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen ein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ordnete diese eine Haftrichtervorführung des 20-Jährigen wegen Fluchtgefahr an.







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