Autopsie-Bericht: Sophia fiel Sexualverbrechen zum Opfer

Absuche rund um den Parkplatz an der A9. Das Ergebnis lässt die Polizei zunächst offen. Foto: red

LEIPZIG/BAYREUTH/MADRID. Die beim Trampen getötete Leipziger Studentin Sophia L. (†28) ist offenbar einem Sexualverbrechen zum Opfer gefallen. Das geht aus dem Autopsie-Bericht hervor, über den aktuell spanische Medien berichten. Es sei auch unklar, ob der tatverdächtige Lastwagenfahrer Boujemaa L. (41) noch für weitere Verbrechen verantwortlich ist. Man prüfe das derzeit. 





Wie mehrere spanische und auch bereits deutsche Medien mit Verweis auf den Autopsie-Befund berichten, starb Sophia an den Folgen „stumpfer Gewalteinwirkung“. Allerdings habe man auch zahlreiche Schnittwunden und deutliche Hinweise auf einen sexuellen Hintergrund entdeckt.

Bei den zuständigen Behörden in Bayreuth liegt noch kein amtlicher Autopsie-bericht vor, sagt der leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel. Weil der mutmaßliche Tatort in Plech auf einem Autobahnparkplatz liegen soll, ermitteln die oberfränkischen Beamten in dieser Angelegenheit.

Getötet wurde Sophia spanischen Ermittlungen zufolge im Fahrerhaus des Lastwagens. Der Verdächtige hatte es bei seiner Flucht in Brand gesteckt. Vermutlich wollte er Spuren vernichten.




Derzeit prüfe man laut spanischen Medien deutsche und spanische Vermissten – und Tötungsangelegenheiten. Dabei soll geklärt werden, ob Boujemaa L. (41) noch für weitere Verbrechen verantwortlich ist.

 



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