Mordversuch: Polizei sucht weiterhin nach Steinewerfer

Polizeiflyer

ERLANGEN. Wie bereits berichtet, warfen in der Nacht zum Mittwoch vergangener Woche (08./09.05.2018) bislang Unbekannte Steine von Autobahnbrücken der A3 und A73 im Bereich Erlangen. Die EKO „Stein“ ermittelt in mindestens fünf Fällen wegen versuchten Mordes und bittet die Bevölkerung erneut um Mithilfe.




Im Zeitraum zwischen Mitternacht und 1 Uhr (9. Mai) warfen bislang unbekannte Täter im Bereich Eltersdorf, Möhrendorf und Baiersdorf jeweils Pflastersteine und Holzpaletten von Brücken, die über die A73 und die A3 führen. Gegen 23:00 Uhr (8.Mai) warfen ebenfalls Unbekannte Steine auf einen fahrenden Zug der Bahnstrecke Nürnberg – Bamberg.

Die EKO „Stein“ geht derzeit von einem Zusammenhang aus. Es wurden insgesamt acht Fahrzeuge sowie der Zug beschädigt. Eine Person erlitt leichte Verletzungen. Nur dem Zufall sowie glücklichen Umständen sei es laut den Ermittlern zu verdanken, dass niemand schwerer verletzt oder gar getötet wurde.




Mordermittlungen

In den Bereichen der Tatorte führten die Beamten der EKO „Stein“ in der Nacht zum Mittwoch (16.05.2018), also genau eine Woche nach der Tat, eine Befragung der Verkehrsteilnehmer durch. Unterstützung bekamen sie dabei von Beamten der Polizeiinspektion Lauf, der Verkehrspolizei Erlangen sowie des Unterstützungskommandos Mittelfranken. Die Polizisten befragten etwa 250-300 Verkehrsteilnehmer zur Tatnacht und händigten ihnen Flyer aus, auf dem die verschiedenen Tatorte und Tatzeiten nochmals beschrieben sind.

Bislang eingegangene Hinweise werden überprüft. Dennoch betonen die Ermittler, dass vermeintliche Kleinigkeiten, die als unbedeutend erachtet werden, durchaus wichtig sein können für die weiteren Ermittlungen und bitten in diesem Zusammenhang erneut um die Unterstützung der Bevölkerung.

Die Beamten der EKO „Stein“ werden heute (18.05.2018) und in den nächsten Tagen Fahndungsplakate (s. Bild) in den Bereichen Eltersdorf und Baiersdorf aufhängen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden. Unter dieser Nummer ist rund um die Uhr ein Hinweistelefon geschaltet.







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