Juweliergeschäft überfallen: Polizei nimmt 33-jährigen Tunesier fest

Symbolbild

ASCHAFFENBURG. Ein 33-Jähriger steht im dringenden Verdacht, am Samstagabend in einem Juweliergeschäft ein Armband geraubt zu haben. Während der Flucht soll der Mann einen Zeugen mit einem Messer bedroht haben. Eine Streifenbesatzung der Aschaffenburger Polizei nahm den mutmaßlichen Räuber vorläufig fest. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.




Kurz nach 18.00 Uhr soll ein Mann das Juweliergeschäft in der Herstallstraße betreten haben. Er bekundete Interesse an einem Armband im Wert von etwa 1.800 Euro und ließ sich dieses von einer Angestellten zeigen. Während sie das Schmuckstück fest in ihrer Hand hielt, soll ihr der Täter das Armband gewaltsam entrissen haben. Er flüchtete samt Beute zu Fuß in Richtung Parkhaus „Löhergraben“. Ein Zeuge nahm sofort die Verfolgung auf.

Im Zufahrtsbereich des Parkhauses zog der Täter plötzlich ein Küchenmesser aus seinem Rucksack und bedrohte den Verfolger damit. Der Beschuldigte flüchtete weiter über einen Grünstreifen, bis er wenig später von einem Passanten angehalten wurde. „Er ergab sich und ließ sich von einer uniformierten Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Aschaffenburg widerstandslos festnehmen“, teilte ein Sprecher mit.



Die Beamten brachten den Tatverdächtigen, einen 33-jährigen Tunesier, zur Dienststelle. Das mutmaßliche Tatmesser wurde bei einer Absuche des Fluchtweges sichergestellt. Der Verbleib des Diebesguts ist aktuell noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Am Sonntag wurde der Festgenommene auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des schweren Raubes und der Nötigung. Nach der Eröffnung des Haftbefehls wurde der 33-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden von der Kriminalpolizei Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt.







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