Rohrbruch setzt Haus unter Wasser

Polizeifoto

SULZBACH-ROSENBERG. Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte am Dienstag in den frühen Morgenstunden, kurz vor 5 Uhr, auf dem Weg zur Arbeit, dass an einer Fassade eines Hauses am Erlheimer Weg übergroße Wasserflecken hervorgetreten waren. Polizei und Feuerwehr wurde verständigt.




Bei der Überprüfung des Anwesens stellte sich heraus, dass die beiden 93-jährigen Bewohnerinnen vor einigen Monaten in ein Seniorenheim gezogen waren und seitdem das Haus unbewohnt ist.

Offensichtlich durch die extremen Minusgrade vor einigen Tagen war ein Wasserrohr geborsten. Das Wasser lief wohl über mehrere Tage vom ersten Obergeschoss bis in den Keller, wo es sich auf der gesamten Fläche sammelte. Beim Öffnen der Kellertür wurde festgestellt, dass das saubere Wasser bis zu einer Höhe von etwa 1,50 Meter stand.




Die Feuerwehr aus Sulzbach war mit 10 Mann angerückt. Sie musste die massive Haustür aufbrechen, um ins Gebäude zu gelangen und dort die Wassermassen abzupumpen. Die Stadtwerke konnte den Hauptschieber der Wasserversorgung schließen. Eine Angehörige der beiden Seniorinnen wurde verständigt. Die genaue Schadenshöhe für das durch den Wasserschaden stark beschädigte Anwesen kann derzeit nicht gesagt werden.







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