Über 1.500 Notrufe in der Leitstelle Nürnberg

NÜRNBERG. Die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Nürnberg hatte zum Jahreswechsel viel zu tun. So gingen aus dem gesamten Leitstellengebiet über 1500 Notrufe ein, was mehr als doppelt so viel ist, wie an einem „normalen“ Tag. Auch verglichen mit dem letztjährigen Silvestertag waren es mehr Notrufe. Die diesjährigen 1500 Notrufe führten zu insgesamt 682 Rettungsdiensteinsätzen und 108 Feuerwehreinsätzen.




  • Stadt Nürnberg: 320 Notrufe für Rettungsdienst und 51 Notrufe für Feuerwehr
  • Landkreis Nürnberger Land: 72 Notrufe für Rettungsdienst und 17 Notrufe für Feuerwehr
  • Stadt Fürth: 91 Notrufe für Rettungsdienst und 13 Notrufe für Feuerwehr
  • Landkreis Fürth: 47 Notrufe für Rettungsdienst und 10 Notrufe für Feuerwehr
  • Stadt Erlangen: 108 Notrufe für Rettungsdienst und 8 Notrufe für Feuerwehr
  • Landkreis Erlangen-Höchstadt: 44 Notrufe für Rettungsdienst und 9 Notrufe für Feuerwehr

„Die Stadt Nürnberg übersteht die Silvesternacht ohne größere Brände und kann auf einen Jahreswechsel mit üblichem Einsatzaufkommen zurückblicken“, teilte die Feuerwehr am Morgen mit. Die getroffenen Maßnahmen des vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutzes in Kombination mit routinierter Einsatzplanung hätten dazu geführt, dass auch die Veranstaltungen in der Stadt aus Feuerwehrsicht ohne besondere Zwischenfälle sicher ablaufen konnten.




Weniger Feuerwehreinsätze

Insgesamt rückten an Silvester die Berufsfeuerwehr und die freiwilligen Feuerwehren in Nürnberg zu 51 Alarmen aus. Zum Vergleich: Im letzten Jahr waren es 72. Die Einsätze waren vor allem durch Feuerwerkskörper verursachte Brände von Wertstoff- und Müllcontainern sowie drei Balkonbrände. In der Franzstraße stellte sich ein ursprünglich als Dachstuhlbrand gemeldetes Feuer als Brand eines erdgeschossigen Gebäudeanbaus mit Pergola dar. Verletzte gab es nicht.

In der Krelingstraße und in der Nelkenstraße brannte in Gebäudedurchfahrten diverser Müll. Hier meldete die Polizei zunächst einen Gebäudebrand. Ein Übergreifen des Feuers auf Gebäude konnte durch den schnellen Einsatz aber in allen Fällen verhindert werden. In Kornburg ist in einer Gaststätte ein Gasherd in Brand geraten. Personal und Gäste blieben unverletzt.



Bei fünf Firmen lösten die Brandmeldeanlagen aus. Gebrannt hatte es hierbei aber in keinem Fall. Folgenreiche Brände in Wohnungen mit Verletzten blieben dieses Silvester in Nürnberg und Umgebung aus. Mit einer Ausnahme kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen durch Feuerwehreinsätze. Nur einmal musste die Welserstraße, zwischen Elbinger Straße und Von-Fürer-Straße, für eine viertel Stunde total gesperrt werden. Hier wurde zum Löschen eines Balkonbrandes die Drehleiter aufgerichtet.

In Großenseebach (Landkreis Erlangen-Höchstadt) kam es zu einer Fettexplosion mit einer schwerverletzten Person. In Kleedorf (Landkreis Nürnberger Land) trat Gas aus einer Fernleitung aus und in Feucht hatte die Feuerwehr mit einem Brand in einem Gewerbebetrieb neben der B8 zu tun.




Rettungsdienst war gut gerüstet

Der Rettungsdienst rückte in der Stadt Nürnberg zu insgesamt 320 Einsätzen aus. Davon waren 228 Notfall- und Notarzteinsätze (Vorjahr: 191). Überwiegend gestürzten, alkoholisierten und durch Feuerwerkskörper verletzten Menschen musste geholfen werden. Durch zusätzliche Rettungswagen und mehrere Einsatzleiter-Rettungsdienst konnte das erwartungsgemäß erhöhte Einsatzaufkommen sicher bewältigt werden.

 







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