In der S-Bahn mit der Waffe hantiert

Symbolbild

BAMBERG/FÜRTH. Mit einer Softairwaffe war ein 31-Jähriger am Samstagnachmittag (27. Januar) in der S-Bahn von Bamberg nach Fürth unterwegs. Gegen ihn wird jetzt wegen des Führens einer Anscheinswaffe ermittelt.




Die Bundespolizei wurde von einer Zeugin telefonisch alarmiert, dass in der S-Bahn zwischen den Haltestellen Erlangen und Fürth ein Mann mitfährt, welcher im Besitz einer Waffe sei und damit im Zug rumhantiere. Als die S-Bahn im Hauptbahnhof Fürth ankam, suchte die Bundespolizei sofort nach dem Mann. Kurze Zeit später konnte er gestellt werden.

Der 31-jährige Deutsche gab auf Nachfrage sofort zu, dass sich in seinem Rucksack eine Softairpistole befindet. Des Weiteren räumte er ein, während der Fahrt den Verschluss der Waffe mehrmals betätigt zu haben. Noch vor Ort wurde die Pistole, welche dem äußeren Anschein nach nicht von einer echten Waffe zu unterscheiden war, sichergestellt.




Bei der im Anschluss durchgeführten Überprüfung wurde festgestellt, dass die Waffe defekt war. Munition wurde keine aufgefunden. Die Bundespolizei leitete gegen den 31-jährigen Nürnberger ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.



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