Falschparker behindern Feuerwehreinsatz

Symbolbild: Florian Kostanzer

COBURG. Zu einem möglichen Wohnungsbrand wegen einem ausgelösten Rauchmelder rückten am Sonntag um 11:30 Uhr Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Einsatz in einem Mehrfamilienhaus im Baltenweg aus. Aus der Wohnung eines 62-Jährigen hörten die Einsatzkräfte einen lauten akustischen Alarm. Die Einsatzkräfte vermuteten, dass ein Rauchmelder aufgrund von Rauch oder eines Feuers anschlug.




Da auf Klingeln niemand öffnete und der Bewohner auch über Telefon nicht erreicht werden konnte, blieb den Einsatzkräften nichts anderes übrig, als die Wohnungstür mit Gewalt zu öffnen. Bei der Nachschau in der Wohnung bestätigte sich ein Wohnungsbrand glücklicherweise nicht. Der akustische Alarm stammte nicht, wie ursprünglich erwartet, von einem Rauchmelder sondern von einem sehr lauten Digitalwecker der ununterbrochen das Wecksignal sendete. Die Einsatzkräfte konnten somit unverrichteter Dinge wieder abziehen.




Die Zufahrt für die Einsatzfahrzeuge am Einsatzort gestaltete sich sehr schwierig, da insgesamt vier Fahrzeugführer am Ende der Sackgasse verbotswidrig im Wendehammer parkten. Ein Feuerwehrfahrzeug kam nur nach mehrmaligen Rangieren an die Einsatzstelle. Die Coburger Ordnungshüter beanstandeten vier Fahrzeuge.

Ein Pkw der in der Feuerwehrzufahrt parkte, sollte abgeschleppt werden. Der Halter des Fahrzeugs kam jedoch noch rechtzeitig, um seinen Pkw zu entfernen. Ihn erwarten eine Bußgeldanzeige sowie ein Punkt in Flensburg wegen Parkens in einer Feuerwehrzufahrt mit Behinderung.



Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen